Ausgabe 1123 – September 2026
Der Staat wächst: Wie wir die Bürokratie wirksam zähmen
Der Staat wächst: Wie wir die Bürokratie wirksam zähmen
In dieser Ausgabe
Weitere Beiträge
Der Staat muss denen helfen, die ihn wirklich brauchen
Die steigenden Ansprüche führten zu immer höheren staatlichen Leistungen – auch für jene, die sie nicht nötig haben. Sinnvoller wäre ein Fokus aufs Wesentliche.
Der Regulator verdient mit
Die Errungenschaften der Pharmaindustrie sind enorm. Die Unternehmen agieren jedoch unter dem Einfluss von Anreizen, die problematisch sein können.
Hat Big Pharma einen zu grossen Einfluss auf die Politik?
Das Engagement der Pharmaindustrie in Bundesbern stösst immer wieder auf Kritik. Dieses ist allerdings die logische Folge der starken Regulierung.
Der Staat wächst im Verborgenen
Der Blick auf das Wachstum der Kernverwaltung zeigt nur das halbe Bild des Staatswachstums. Berücksichtigt man auch ausgelagerte Bereiche und öffentliche Unternehmen, arbeitet fast jeder Vierte für den Staat.
Der Staat wächst im Verborgenen
Der Blick auf das Wachstum der Kernverwaltung zeigt nur das halbe Bild des Staatswachstums. Berücksichtigt man auch ausgelagerte Bereiche und öffentliche Unternehmen, arbeitet fast jeder Vierte für den Staat.
Geistiges Eigentum ist ein Motor der Innovation
Patente schützen innovative Pharmafirmen vor Trittbrettfahrern. Sie werden auch im Zeitalter der künstlichen Intelligenz wichtig bleiben.
PRO: Ohne Patente keine Innovation
Wer reich und berühmt werden kann, ist sehr motiviert, Spitzenleistungen zu erbringen, auch in der Forschung. Das ist nur mit Patenten möglich.
CONTRA: Patente sind marxistisch
Patente versuchen, Ideen zu besitzen – und scheitern daran. Sie bremsen Innovation und besteuern unser gemeinsames geistiges Erbe.
Das Zulassungsdilemma: Wenn Sicherheit Zeit kostet
Ein schneller Zugang zu neuen Medikamenten ist wichtig. Schnelligkeit kann auf Kosten von Evidenz über Sicherheit und Wirksamkeit gehen. Wie wenig Evidenz sind wir in Kauf zu nehmen bereit, damit Patienten früher Zugang zu neuen Therapien erhalten?
Europas Trittbrettfahrer-Strategie bei der Finanzierung der Pharmaforschung stösst an ihre Grenzen
Die Entwicklung von Arzneimitteln ist teuer. Damit sich Forschung für Pharmafirmen lohnt, braucht es eine kluge internationale Koordination bei den Preisen – sonst werden Wirkstoffe gar nicht hergestellt.
Tierversuche lassen sich noch nicht vollständig ersetzen – doch die Schweiz muss Alternativen schneller fördern und regulatorisch anerkennen
Ein sofortiger Ausstieg aus Tierversuchen ist derzeit unrealistisch. Neue Methoden bieten jedoch die Chance, Tiere gezielter zu ersetzen, ihre Zahl zu senken und Belastungen konsequent auf das Nötigste zu begrenzen.
Manchmal muss die Freiheit um ihrer selbst willen eingeschränkt werden
Der Staat ist nicht nur Garant von Freiheit, sondern schützt auch vor ihrem Missbrauch. Wie viel Zwang dazu legitim ist, beschäftigt die Philosophie seit Jahrhunderten.
Nicht die Medikamentenpreise treiben die Gesundheitskosten, sondern höhere Mengen und neue Therapien
Arzneimittel werden seit Jahren günstiger. Dass die Ausgaben dennoch steigen, liegt vor allem an der wachsenden Zahl von Behandlungen und an neuen Therapien.
Das schädliche Fischen nach Subventionen
Subventionen wachsen selten nach Masterplan, sie lagern sich über Jahrzehnte ab. Der Bund muss besser kontrollieren, wohin die vielen Geldströme fliessen.
Die Gans, die goldene Eier legt
Wenn es um Pharma geht, tönt der Hass überall gleich, von links bis rechts. Von Stolz über die bedeutendste Exportbranche des Landes ist jedenfalls wenig zu spüren. Warum eigentlich?
Eine Bremse ersetzt kein Lenkrad: Wie ein schlanker, effizienter Staat gelingen kann
Die Verwaltung zu verschlanken, ist ein ehrenwertes Ziel. Man muss aber bei den Wurzeln ansetzen: beim wachsenden Aufgabenkatalog.
Sechs Vorurteile gegen die Pharmaindustrie – und wie viel sie taugen
Die Pharmaindustrie ist immer wieder Zielscheibe von Kritik. Wir unterziehen die sechs populärsten Vorwürfe einem Realitätscheck.
«Irgendwann geht das Geld aus»
Das Bild des schlanken Schweizer Staats sei ein Mythos, sagt der Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann. Sorgen macht ihm vor allem die Kombination von hoher Staatsquote und hoher Regulierungsdichte.