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Cover: Auf ins Ausland! Exportförderung & Commercial Diplomacy
November 2009

Ausgabe 973 - November 2009

Auf ins Ausland! Exportförderung & Commercial Diplomacy

Autoren dieser Ausgabe:

In dieser Ausgabe

Dossier

Olet?

Die klassische Diplomatie gibt es nicht mehr. Commercial Diplomacy ist im Kommen. Wer kennt Details? Und wer mag darüber reden? Eine Glosse.

Aussenwirtschaftspolitik ohne Führung

Bis 1999 gab es das Bundesamt für Aussenwirtschaft, das Bawi. Mit viel Savoir-faire betrieb es Commercial Diplomacy für die Schweiz. Unter etwas obskuren Umständen wurde es 1999 aufgelöst. Und wer ist nun für diese Politik zuständig? Ein Ausblick auf Alternativen.

Handelsfragen haben Priorität

Was ist die oberste Aufgabe eines Botschafters? Die hohe Politik? Oder soll er sich auch um die Firmen seines Heimatlandes kümmern, die ins Ausland drängen? Ein Rückblick auf 35 Jahre Auslandtätigkeit.

Unternehmen wissen, was sie wollen

Je internationaler seine Wirtschaft, desto wettbewerbs-fähiger ist die Volkswirtschaft eines Landes. Firmen brauchen maximale Handlungsfreiheit auf ihrem Weg ins Ausland. Ein Plädoyer für mehr Freiheit statt Hilfe.

Eine Plattform wie E-Bay

Was macht eine Schweizer Firma, wenn sie ins Ausland gehen will? Eine Möglichkeit ist, sich mit Rat und Tat von Osec unterstützen zu lassen, dem Kompetenzzentrum der Schweizer Aussenwirtschaftsförderung. Ein Gespräch mit dem Direktor.

Eine Forderung, viele Deutungen

«Commercial Diplomacy». Unter diesen Begriff wird vieles subsumiert: die Ausrichtung der Aussenpolitik an der Wirtschaftspolitik; der Abbau von Handelshemmnissen; die Förderung der Standortpolitik; die Unterstützung von Firmen, die ins Ausland wollen. Ein Überblick.

Auftakt

«Commercial Diplomacy». Ein schillernder Begriff, nicht nur weil die Diplomatie mit im Spiel ist, deren Protagonisten sich kaum je in die Karten schauen lassen. Eine gängige Definition gibt das amerikanische Institute for Trade & Commercial Diplomacy. Commercial Diplomacy sei Diplomatie mit einem kommerziellen Drall und beeinflusse all die regulatorischen Entscheide

Aktuelle Debatten

Der Kleinstaatkomplex

Stärken der Schweiz Der Kleinstaat Schweiz. Wir rühmen die Klein-heit als Wettbewerbsvorteil. So auch die «Schweizer Monatshefte» im Dossier der letzten Ausgabe. Doch führt dieses Selbstverständnis in die Irre. Einwurf eines ehemaligen Botschafters.

Wie wir uns betrügen

Wohlfahrtsverwahrlosung, Teil I Die Wohlfahrt westlicher Staaten scheint gross. Dennoch klagen viele. Sie fühlen sich betrogen. Das werden sie auch, aber anders, als sie denken. Eine neue Serie zum Thema.

Finanzwelt, auf Sand gebaut

Warum genau sind die isländischen Banken pleitegegangen? Und könnte dies auch in der Schweiz passieren? Wer diese Fragen beantworten will, muss das Geschäft der Banken verstehen. Dazu braucht es ein wenig Theorie.

Der neue grosse Bruder

Die USA brauchen dringend Geld. Andere Staaten auch. Sie holen es sich beim Steuerzahler und Sparer. Und verkaufen es ihm als Beitrag zu einer besseren und gerechteren Welt.

Weitere Beiträge

…schlanker über einen Tessiner im 19. Jahrhundert…

Historische Romane sind meist dickleibige Wälzer, die ein opulentes Geschichtspanorama vor dem Leser ausbreiten und nicht selten Quantität mit Qualität verwechseln. Dass es auch anders geht, zeigt Alberto Nessi mit seinem Roman «Nächste Woche, vielleicht». Auf knapp 170 Seiten entwirft das Buch ein vielschichtiges Porträt des 1840 im Tessin geborenen

Editorial

«Firmen, auf ins Ausland!» Die Exporte vor allem auch der kleinen und mittleren Unternehmen leisten einen entscheidenden Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg der Schweiz. Mit beinahe 50 Prozent hat diese weltweit einen der höchsten Anteile des Aussenhandels am Bruttoinlandprodukt. Dafür, dass auch in Zukunft neue Märkte erschlossen werden können, engagiert sich

Werner Kieser im Gespräch

Werner Kieser sah Menschen als Fehlkonstruktion aus Knochen und Muskeln. Als junger Mann baute er erste Kraftmaschinen aus Schrott-Eisen. Heute stärken seine weltweiten Kraftstudios Millionen Rücken und mehr. Suzann-Viola Renninger traf ihn in Zürich.

Die Lyrik Felix Philipp Ingolds (2/2) Neue Gedichte

Gegessen Ist das Leben Schwester oder Beutetier? Und wer oder was sein Held? Ob Poe! Ob Ich! Schön ist erlegt was ragt. Was Erhabenes nämlich nie nicht zuerst. Erst danach trifft die Ohrfeige ein zu grünen zwischen Schläfe und Ohr. Und noch viel später kommt der Wind in wehender Hose

Giacometti-Familienbande

Format und Gewicht des Katalogs zur Giaocometti-Ausstellung in der Riehener Fondation Beyeler erlauben, ihn zum Lesen in die Hand zu nehmen, ohne sich an einen Tisch setzen zu müssen. Das Schriftformat ist leserfreundlich und die Verweise innerhalb des Bandes klar erkennbar und zuverlässig. Auch ist das Papier haptisch und

Manche Bücher darf man nicht einfach so hinnehmen

An ihren Augen sollst du sie erkennen. Diese, gerade von mir erfundene Weisheit war einem Grossmeister der populären Literatur wie Karl May bereits im 19. Jahrhundert bekannt. «Unter dem schmutzig-blauen Turban blickten zwei kleine, stechende Augen unheimlich hervor», wird beispielsweise ein offensichtlicher Schurke in «Durch die Wüste» beschrieben, während

Manche Bücher darf man nicht einfach so hinnehmen

An ihren Augen sollst du sie erkennen. Diese, gerade von mir erfundene Weisheit war einem Grossmeister der populären Literatur wie Karl May bereits im 19. Jahrhundert bekannt. «Unter dem schmutzig-blauen Turban blickten zwei kleine, stechende Augen unheimlich hervor», wird beispielsweise ein offensichtlicher Schurke in «Durch die Wüste» beschrieben, während

Unendliche Schleifen, halbe Kugeln – nicht nur

Max Bill: «Funktion und Funktionalismus. Schriften 1945–1988», hrsg. v. Jakob Bill. Bern: Benteli, 2008 Jakob Bill: «Max Bill am Bauhaus». Bern: Benteli, 2008 Kunstmuseum Winterthur & Gewerbemuseum Winterthur (Hrsg.): «Max Bill. Aspekte seines Werkes». Sulgen: Niggli, 2008

Asentimentale Alpensymphonie

«Man kann alles erzählen, nur nicht sein wirkliches Leben» oder «Ich möchte erzählen können, ohne irgend etwas dabei zu erfinden». So liest man bei Max Frisch, und liest sie immer wieder, diese Werke: «Stiller», «Homo faber», «Mein Name sei Gantenbein», «Montauk», die «Tagebücher» oder «Der Mensch erscheint im Holozän», in

Kein Leben ohne Herrn Blanc

Der 30jährige Schweizer Autor Roman Graf wartet mit einem erstaunlichen Debüt auf. «Herr Blanc» erzählt von einem ebenso rechtschaffenenen wie rechthaberischen Schweizer, der sich selbst so sehr in die Pflicht nimmt, dass er darin gefangen bleibt. Was auf den ersten Blick bekannt und abgegriffen wirkt, erhält hier neue Facetten. Es

Aktuelles

Krankheit lohnt sich

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Prävention wird kaum honoriert, Krankheit dagegen zuverlässig finanziert. Die Pflege-Unternehmerin Alessia Schrepfer erklärt, warum diese Fehlanreize Patienten und Pflegekräfte belasten – und weshalb das System von Grund auf neu gedacht werden muss.