Ameti übt symbolische Gewalt aus
Der Beitrag «Freiheit für Sanija Ameti!» verkennt die Symbolik ihrer Handlung. Diese wendet sich nämlich gegen die westliche Zivilisation und Kultur. Eine Replik.
Der Beitrag «Freiheit für Sanija Ameti!» verkennt die Symbolik ihrer Handlung. Diese wendet sich nämlich gegen die westliche Zivilisation und Kultur. Eine Replik.
Die moderne Schweiz hat mit selbstbewussten, eigenständigen Ideen ganz Europa inspiriert. Es gibt keinen Grund, wieso sie sich unreflektiert anderen angleichen sollte.
Zum Dilemma des freiheitlichen Rechtsstaats im Umgang mit destruktiven Gruppierungen
Der Pulverdampf der Brexit-Abstimmung hat sich verzogen und mit den Worten von Lord Wellington, dem Sieger von Waterloo, ist man geneigt zu sagen: «Es gibt nichts, was schlimmer ist als eine Niederlage – mit Ausnahme eines Sieges.» Das haben sich wohl auch Boris Johnson und Nigel Farage gedacht, und sind
Udo Pollmer findet, dass man den Menschen nicht zu einer asketischen Ernährungsweise zwingen soll. Sein Einsatz ist löblich – aber einseitig. Denn Pollmer vergisst zu erwähnen, dass der freiwillige Verzicht auf bestimmte Genüsse, sei es auf Würste, Pizza oder Schnaps, durchaus gute Gründe haben kann – und zwar weit über die Gesundheit
Ich wiederhole nicht Bekanntes. Die Pariser Anschläge waren keine neue Schreckenstufe. Die Welt steht nicht an Frankreichs Seite – eine hohle Phrase. Ich applaudiere Hollandes Vergeltungsankündigung nicht, ich glaube ihm nicht. Stattdessen: So gehen Zivilisationen zugrunde.
Viele Bewohner Afrikas, die ihr altes Leben aufs Spiel setzen, um in Europa ein neues zu bekommen, sind keine politisch Verfolgten und auch keine Armutsflüchtlinge. Es handelt sich in der Mehrzahl um junge Männer, die oftmals den mittleren Schichten ihrer Länder entstammen. Sie und ihre Familien haben genügend Geld gespart,
Die grosse politische Revolution ist damals zweifellos missglückt. Doch haben viele 1968er Karriere gemacht, höchstwahrscheinlich ohne Krawatte und mit Jeans statt Buntfaltenhosen – aber sie taten es. Erfolgreich. Die Voraussetzungen hierfür waren ideal: Sie waren zumeist gut ausgebildet, wurden früh politisiert, erwiesen sich als geistig flexibel, verfügten über intakte Seilschaften. Die
Die Welt von 1968 war wohl keine heile. Ob es um von der Realität überholte, aber staatlich forcierte Familien- und Lebensmodelle und damit verbundene Repression ging, um einen explodierenden Generationenkonflikt oder – wie in den USA – um die Rassen- und Bürgerrechtsfrage: die sogenannten 68er prangerten diese Zustände erstmals seit dem Krieg
Yves Rossier kennt die Mechanik der Schweizer Konsensmaschine und weiss, dass sich Wahljahre nicht dazu eignen, grundsätzliche Diskussionen zu führen. Warum tut er es trotzdem – und warum in dieser Zeitschrift?«Die Aussenpolitik birgt immer die Gefahr, dass sie das Land teilt», sagte Rossier, bevor er sein Amt als Staatssekretär antrat.
Was darf eine Tramhaltestelle kosten? Wir meinen natürlich eine mit einem Unterstand für Regentage, von Orthopäden entwickelten Bordsteinen und einem bärensicheren Abfalleimer. Wir hätten geschätzt, dass die zu Luxus neigende Little Big City grosszügig einige zehntausend Franken dafür springen liesse… immerhin World Class – Swiss Made. Dass aber gleich CHF 170