Weltmeister der Humorlosigkeit
Giuseppe Gracia und Lukas Leuzinger diskutieren über humorlose Fussballfunktionäre und sagen, warum sich wahrer Patriotismus nicht im Singen der Nationalhymne zeigt.
Giuseppe Gracia und Lukas Leuzinger diskutieren über humorlose Fussballfunktionäre und sagen, warum sich wahrer Patriotismus nicht im Singen der Nationalhymne zeigt.
Thomas Zurbuchen, ehemaliger Forschungschef der Nasa, kritisiert die Schwäche der Schweiz in der Weltraumforschung, spricht über unwissenschaftliche Wissenschafter – und verrät, ob es Ausserirdische gibt.
Künstliche Intelligenz hat weder Gewissen noch Karriere. Befragt man sie sokratisch nach der Tötung Unschuldiger im Krieg, spricht sie eine Wahrheit aus, die älter ist als sie selbst – und die wir längst zu vergessen versuchten.
Nach dem Nein zur 10-Millionen-Initiative mokiert sich das linksurbane Kommentariat über die angebliche Irrationalität der Befürworter. Und offenbart damit die eigenen Denkfehler.
Europa prosperó durante siglos gracias a la competencia entre ciudades, cantones y Estados. La centralización de Bruselas está debilitando precisamente aquello que hizo fuerte al continente.
Die geopolitischen Verwerfungen rufen nach einer neuen europäischen Identität, sagt Ivan Krastev. Der Politologe rät der EU, weniger zu missionieren, und findet es nicht zwingend schlecht, in einem Museum zu leben.
Es gibt nicht die eine politische Kultur Europas, sondern eine Vielfalt von Kulturen. Geformt wurden sie durch fünf Krisenerfahrungen.
Im 19. Jahrhundert blühte der wirtschaftliche und kulturelle Austausch zwischen Yorkshire und Hamburg – bevor er urplötzlich aus dem kollektiven Gedächtnis verschwand. Auf den Spuren europäischer Integration «avant la lettre».
Einst war Europa ein Hort der technologischen Innovation. Heute ist der Kontinent vor allem Absatzmarkt und Datenlieferant für amerikanische und chinesische Technologiekonzerne. Die digitale Wertschöpfung findet längst anderswo statt – doch Europa könnte diesen Niedergang noch umkehren.
Ohne eigene nukleare Abschreckung bleibt Europa verwundbar. Der Aufbau einer nuklearen Abschreckung ist daher zwingend. Aber die Hindernisse dürfen nicht unterschätzt werden.
Fertilität, Innovationskraft, Handel und Verteidigung: Die grossen europäischen Problemherde in vier Grafiken.
Die Fertilitätsraten in Europa sind auf einem historischen Tiefstand. Die Gründe sind kulturell und technologisch – die Lösungen ebenso.
Die Stärke Europas liege in seiner Fragmentierung, sagt der Unternehmer Tito Tettamanti. Die Tragik der EU liege darin, dass sie in die umgekehrte Richtung gehe.
Die europäische Kultur der Zukunft muss der technokratischen Anmassung abschwören. Oder sie wird untergehen.
Wir leben zwischen Grössenwahn, Realitätsflucht und seelenlosem Opportunismus. Warum das so kam, lässt sich von Hermann Brochs «Die Schlafwandler» lernen, einem Meisterwerk des Modernismus.
Von der Deutschen Hanse bis Liechtenstein: Europas erfolgreichste Modelle entstanden meist dort, wo Vielfalt, Wettbewerb und lokale Selbstbestimmung herrschten – nicht Zentralismus.