zum Inhalt

Aktuelles

Der Teich stinkt vor dem Fisch

Was macht der gewöhnliche Manager, wenn der Umsatz rückläufig ist, der Aktienkurs lahmt, der Innovationsmotor stottert? Er schaut sich das eine Weile an – und dann fährt der Blitz nieder. Wohin? Auf den Mitarbeiter. Der einzelne ist schuld! Unfähig! Und sollte der Mitarbeiter selbst eine Führungskraft sein: Fehlbesetzung! Was der gewöhnliche

Links – zwo – drei – vier…

Links – zwo – drei – vier…

Fünf Parteien mit fünf nahezu identischen Programmen: Deutschland wählt – und hat doch keine Wahl. Wer in diesen Zeiten eine Alternative zu sozialdemokratischer Politik sucht, findet sie nicht. Das hat sich lange angekündigt. Und birgt gesellschaftlichen Sprengstoff. Über Deutschland hinaus.

Vom Säntis und vom Schilderwald

Ich stehe vor der Nordwestwand des Säntis. Steil und hoch ist sie. Neidisch schiele ich zur Bergbahn, die Touristen bequem von der Schwägalp auf den Gipfel bringt. Nein, denke ich, doch lieber zu Fuss. Der Weg ist steil, die ersten Kletterpartien erfordern Vorsicht und die richtige Ausrüstung. Nach wenigen hundert

Die Weissgeldstrategie entsorgen

Die Schweiz hatte das Bankgeheimnis. Es wurde durch befreundete Staaten, die schweizerische Regierung und unsere Banken innert weniger Jahre demontiert. Das Bankgeheimnis machte, wie der verstorbene Bankier Hans J. Bär 2004 visionär voraussah, die Banken und die Schweiz «fett, aber impotent». Heute sieht sich die Schweiz in einer Sackgasse. Was

Die Freiheit des Internets

Die Freiheit des Internets

Staaten sind plötzlich nicht mehr souverän. Und das private Leben ist politisch geworden. Das Netz hat die Welt verändert. Wir sind erst daran zu begreifen, was dies für unsere Lebenswelt bedeutet.

Google-Geld

Google-Geld

Ihre Franken, Euros, Dollars können Sie nach wie vor auf die Bank bringen. Nur wird es nicht mehr eine Bank sein, die das Geld zuvor aus dem Nichts geschaffen hat. Das Geld kommt von woanders. Zum Beispiel von Google. Oder von Amazon. Ein Blick in die nahe monetäre Zukunft.

…der alltäglichen Mauscheleien

Mauscheln ist nicht das echte, grosse Betrügen. Mauscheln, das ist «ein bisschen betrügen in korrekter Verpackung». Der Klassiker ist vielen bekannt: Szenario 1: Herr Protz hat seinen für 10 000 Franken in Persien erstandenen Teppich fein säuberlich gefaltet in seinem Koffer und strebt im Pulk anderer Touristen mit auffällig unauffälliger

Anstand, Mass und Unmoral

Die Höhe der Bezüge einzelner Spitzenkräfte in der Wirtschaft ist reine Metaphysik. Es ist aber ein Trugschluss zu glauben, Willkür lasse sich mit mehr Willkür bekämpfen. Statt Lohnrichter zu spielen, tun die Bürger gut daran, sich auf den Erhalt der Chancengesellschaft zu konzentrieren.

Stress im Kleinstaat

Leben die Schweizer in der Wohlfühloase des globalen Dorfes? Der Schein trügt. Auch im Jahr 2013 dringt Unbehagliches aus vielen Quellen.

Das Abc des helvetischen Global Hubs

Das Abc des helvetischen Global Hubs

Es gibt die moderne A-Schweiz und die gute alte B-Schweiz. Die globalen Konzerne und die heimischen Steuerzahler. Den Freihandel und die nationale Politik. Angelsächsische Umgangsformen und helvetischen Frohsinn. Der City State Switzerland ist längst Tatsache. Nur haben es noch nicht alle gemerkt.

Von den Vorzügen  des Schattendaseins

Von den Vorzügen des Schattendaseins

Die Diktatur von unten sichert der Schweiz ihre Stabilität, seinen Erfolg aber verdankt das Land dem Zufall. Was kann die Confoederatio Helvetica tun, um am weltweiten Roulettetisch weiter zu den Gewinnern zu zählen? Ihre Trümpfe unsichtbar halten. Eine Provokation.

Die laufende Neuverschweizerung

Die laufende Neuverschweizerung

Ulrich Bremi hat sich nochmals zu einem grossen Gespräch hinreissen lassen. Sein Befund zur Lage der Schweiz: während Journalisten über ein diffus empfundenes Malaise jammern, ist die Zivilgesellschaft gerade dabei, sich zur Nation der kompetenten Freiwilligen zu formieren.