Serena Jung
war fünf Jahre lang Redaktorin dieser Zeitschrift.
Ein Glas Wein mit Sven Mumenthaler
Sven Mumenthaler arbeitet in der Kunstgiesserei Kunstbetrieb.
Vom Altertum in die Moderne
Alexander Iskandaryan spricht gerne in Bildern: Zustände wie im alten Babylon, eine Wirtschaft wie in einem Dickens-Roman, ein Land, das in nur einer Generation einen Jahrtausendsprung genommen hat. Die mitteleuropäische Zeitrechnung gilt für Armenien nicht. Ein Aufklärungsgespräch.
Die High-Tech-Teens
Programmieren, Designen, Entwickeln – was hierzulande an Universitäten angeboten wird, lernen die Jugendlichen Armeniens in ihrer Freizeit, spielerisch und kostenlos. Ein Besuch im besten Bildungszentrum, ja, der Welt.
Von sowjetischen Supercomputern zu Online-Scheidungen
Das IT-Unternehmen Volo entwickelt E-Government-Lösungen und diskutiert beim Mittagessen über gesellschaftliche Initiativen. Ein Gespräch über armenischen Erfindergeist, Schweizer Qualitätslabel und die Jobs der Zukunft.
Nicht Ziege noch Kamel
Armenien gilt nicht selten als Land der Steine. Eine durchaus treffende Bezeichnung. Wie belebt und belebend die starren Riesen und Zwerge sein können, erfährt der Besucher am besten an den zahlreichen Kultstätten und in den vielfältigen Bräuchen. Eine – Art – Pilgerreise.
Nacht des Monats mit Levon Malkhasyan
Levon Malkhasyan ist Jazzmusiker. Sein Arbeitstag beginnt um 22 Uhr.
Migroshvili
Auf der Fahrt zur Fabrik zeigt Mikheil Svimonishvili auf die Geräteparks, die die Regierung in verschiedenen Regionen aufgestellt hat, damit sich die Bauern Traktoren und anderes Gerät für die Feldarbeit ausleihen können. Für eigene Ausrüstung fehlt ihnen das Geld, mehr produzieren aber können sie nur mit Maschinenkraft, und mehr produzieren
Jeder ein Kurator
Während der Staat versucht, mit der Kunst die geschichtliche Brücke über die Sowjetzeit hinweg zu schlagen, erfinden die zeitgenössischen Künstler neue Berufe und gärtnern mit Studenten auf dem Biohof.
Wo die Frau König ist…
…sind die Frauen nicht zwingend am Drücker. Doch auch wenn sie in der Politik «untervertreten» sind und auf keine staatlichen Förderstrukturen bauen können, ha-ben die georgischen Frauen heute gute Karrierechancen. Sagt Maia Panjikidze, die es an die Spitze des Aussenministeriums geschafft hat.
Nacht des Monats mit Nino Sekhniashvili
Nino Sekhniashvili, 1979 geboren, ist Konzeptkünstlerin.
Heimat am Horizont
Warschau, New York, Tokio – die Nomadin Joanna Bator passiert mühelos geographische wie zeitliche Grenzen. Ein Gespräch über die polnische Nachkriegszeit, japanische Subkulturen und zukünftige Generationen.
Nacht des Monats beim Grasshopper Rugby Club Zürich
Gegründet wurde der «Rugby Club Zurich» 1968 von englischsprachigen Expats aus dem Vereinten Königreich.
«Ich sehe den Staat als Dienstleistungsunternehmen …»
Minimalstaat, starke Mitsprache der Bürger, Sezessionsrecht für die Gemeinden, direktdemokratisches Verfahren zur Absetzung des Monarchen: Das Fürstentum Liechtenstein vereint viele moderne Elemente in seiner Verfassung. Ist es ein Beispiel für neue Staaten im 3. Jahrtausend?