zum Inhalt
Cover: Gutes besser tun
April 2010

Ausgabe 977 - April 2010

Gutes besser tun: Trends im Schweizer Stiftungswesen

Autoren dieser Ausgabe:

In dieser Ausgabe

Dossier

Lasst uns Spass haben, solange wir leben

Stiftungen sind meist auf Dauer angelegt, doch Verbrauchsstiftungen bieten eine Alternative: Sie geben das Vermögen in absehbarer Zeit aus, vermeiden Verkalkung und ermöglichen dem Stifter, seine Vision noch zu Lebzeiten verwirklicht zu sehen.

Tips fürs Anlegen

Stiftungen sollten sich auf ihren Förderzweck konzentrieren. Und weder Geld noch Energie infolge einer ungünstigen Vermögensanlage verlieren. Warum nicht in eine Einkaufsgemeinschaft eintreten?

Nur wache Stiftungen erfüllen ihren Zweck

Die Verwaltung von Stiftungen kostet Geld. Das ist unvermeidlich. Unvertretbar wird dies, wenn als Folge zu wenig Mittel für die Erfüllung des Stifterwillens übrigbleiben und die Stiftung einschläft. Von der schwierigen Balance zwischen Vermögensertrag, Verwaltungskosten und Stiftungszweck.

Dilemma zwischen Auftrag und Management

Wie lässt sich Gutes besser tun? Indem Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Auge behalten werden. Gute Stiftungsführung, optimaler Ressourceneinsatz und Wirkungsorientierung: drei Forderungen für ein modernes und professionelles Stiftungsmanagement.

Auftakt

Dagobert Duck, bis vor kurzem auf dem ersten Platz der «Liste der reichsten fiktiven Personen» des Magazins «Forbes», liebt es, kopfüber in seine Geldfluten einzutauchen und darin wonnig zu baden. Zwar wird auch er mehr oder weniger nackt auf die Welt gekommen sein – der Beginn seines Reichtums war ein «Glückszehner»

Aktuelle Debatten

Killerspiele: Verbieten verboten

Die Politik will den Verkauf von Killerspielen an Kinder und Jugendliche verbieten. Damit kann sie vielleicht bei Erwachsenen punkten – nicht jedoch bei den Jugendlichen. Diese werden ihre Spiele weiterhin spielen.

Weitere Beiträge

Die zwei Leisten des Vallotton

Félix Vallotton: «Die Seufzer des Cyprien Morus». Zürich: NZZ Libro, 2009 Rudolf Koella: «Über Félix Vallotton. Aufsätze aus 40 Jahren Forschungstätigkeit». Zürich: NZZ Libro, 2009

Editorial

Liebe Leser Seit der Annahme der Anti-Minarett-Initiative wird viel über christliche Werte debattiert. Brauchen wir tatsächlich eine christliche Leitkultur, wie nun viele angesichts der islamischen Herausforderung wollen? Mehr darüber, wie weit Religionsfreiheit gehen soll, lesen Sie ab S. 14 von zwei evangelisch-reformierten Pfarrern. – Und wie weit ist

Wolfgang Sofsky im Gespräch

Er ist einer der profiliertesten Machtkritiker der Gegenwart. Er schreibt klar, konzentriert, kompromisslos. Und er fühlt sich unwohl in seinem Staat: der deutsche Soziologe Wolfgang Sofsky. René Scheu hat ihn in Göttingen zu einem Streitgespräch getroffen.

Kein Verlass auf die Impotenz!

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Und das ist, in dem vorliegenden Fall, eine ganze, grosse Lesergemeinde, also wir, die neugieriggewordenen Frisch-Leser und -Liebhaber. Endlich sind sie da, diese «Entwürfe zu einem dritten Tagebuch». Begonnen hatte Max Frisch mit der Arbeit an diesen Aufzeichnungen im Frühjahr 1982.

Ob schweizerisch oder indisch – Schnüffler bleibt Schnüffler

Wer sich heute dem ehrwürdigen Genre des Detektivromans widmet und mehr als eine Kopie sattsam bekannter Vorbilder abliefern möchte, sollte ausser Erzähltalent auch einige originelle Einfälle mitbringen. Der Zürcher Autor Sunil Mann, 1972 als Sohn indischer Einwanderer im Berner Oberland geboren, hatte die naheliegende Idee, einen Sohn indischer Einwanderer in

Heile, heile, Mundart

Dagegen verwahrt sich Andreas Neeser vehement: «Ich bin kein Archivar», sagt er, «ich will keine Wörter vor dem Aussterben retten. Im Archiv stirbt eine Sprache. Lebendig bleibt sie nur draussen, unter den Leuten.» – Oder drinnen, in den Büchern, liesse sich ebenso lebhaft nachtragen. Dann beispielsweise, wenn man sein Mundartbuch «No

Monte Verità im Spiessermuff

Im Inflationsjahr 1923 hat der Verlagsbuchhändler Werner Ackermann genug von Berlin und zieht mit Freunden gen Süden, um die Sehnsucht nach einem freien, besseren Leben nicht zuschanden gehen zu lassen. Er landet dort, wo 1905 schon die vor dem Wilhelminismus geflohenen Naturapostel aus Schwabing gelandet waren, in Ascona. Zwei Jahre

Verrückt in Gott

Silja Walter: «Das dreifarbene Meer». Freiburg i.Ü.: Paulus, 2009 Valentin Boltz: «Bibeldramen. Gesprächsbüchlein», hrsg. v. Friederike Christ-Kutter. Zürich: Chronos, 2009

Fotoalbum bis 1960

«Aufbruch in die Gegenwart. Die Schweiz in Fotografien 1840–1960», hrsg. von Dieter Bachmann und den Schweizerischen Landesmuseen. Zürich: Limmat, 2009.

H!

Felix Kauf & Michel Mettler: «H stellt sich vor». Zürich: Echtzeit, 2010.

Aktuelles

Krankheit lohnt sich

Krankheit lohnt sich

Prävention wird kaum honoriert, Krankheit dagegen zuverlässig finanziert. Die Pflege-Unternehmerin Alessia Schrepfer erklärt, warum diese Fehlanreize Patienten und Pflegekräfte belasten – und weshalb das System von Grund auf neu gedacht werden muss.