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Peter Ruch

Peter Ruch ist evangelisch-reformierter Pfarrer in Küssnacht am Rigi und Stiftungsrat des Liberalen Instituts in Zürich.

Rede gegen die Weltretter

Essen, Geschlecht, Klima: Sage mir, wie du darüber denkst, und ich sage dir, ob du ein guter Mensch bist. Eine Handvoll theologischer Gedanken zu den gegenwärtigen Glaubenssätzen für eine bessere Welt. Oder besser gesagt: eine Predigt. Aber eine richtige.

(7) Hesch mi lieb?

Das Verdingkinderwesen im 19. und 20. Jahrhundert ist eine Folge davon, dass das Dreieck aus Erziehung, Arbeit und Liebe in Schieflage geriet. Biblisch-theologische Kriterien können für die richtige Gewichtung den Blick schärfen.

Gnädig sein, Mut machen, zumuten

Gnädig sein, Mut machen, zumuten

Nachdem ich zusammen mit meiner Frau zur Überzeugung gelangt war, dass 25 Jahre im gleichen Einzelpfarramt zu lang sein könnten, begann ich mich anfangs 2007 in anderen Kirchgemeinden zu bewerben. Ein paarmal kam ich in die engere Auswahl und durfte mich vorstellen. Viel häufiger wurde ich schon auf dem Korrespondenzweg

(11) Freiheit durch Bindung

Der Mensch ist im christlichen Verständnis nicht Herr über sich selbst. Freiheit bedeutet entsprechend Befreiung von der Welt durch die Bindung an Gottes Willen. Eine Verteidigung einer Paradoxie.

Was heisst denn hier Freiheit?

Peter Ruch zufolge hätte der Sozialismus den grössten Nutzen darin, uns von der Pflicht zu befreien, für andere zu leben. Wilde argumentiert, dass die meisten Menschen ihr Leben durch übertriebenen Altruismus verderben und dazu gezwungen werden.

(7) Nach der Sintflut

Sintflut und apokalyptische Zustände sind Desaster, die in der Bibel beschrieben werden. Sie bilden den Hintergrund, vor dem die Rettung inszeniert wird: das Wunder der Schöpfung kann so ein weiteres Mal mit grosser Dramatik vor Augen geführt werden.