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Aktuelles

Drang nach oben

Drang nach oben

«Stay Hungry. Stay Foolish» – mit dem Motto des Silicon Valley entsteht ein neues Weltall: unpolitisch, Austragungsort internationalen Wettbe-werbs, Ort technischer Spielerei. Was treibt die kalifornischen Tech-Unternehmer in den kalten Weltraum?

…der «Gutmenschen»

…der «Gutmenschen»

Was sagen wir, wenn wir jemanden als «Gutmenschen» apostrophieren, ihm die Wertung «gut» gewissermassen auf den Leib schreiben? Wir ironisieren: Wir finden ihn alles andere als gut, aber er ist dafür umso mehr von seiner eigenen Güte überzeugt. Gehen wir der Sache auf den Grund: Oft stellen wir fest, dass

Der Citoyen als Innovationsberater

Der Citoyen als Innovationsberater

Die Teilhabe der Bevölkerung an der offiziellen Politik ist in vielen Ländern auf einen Tiefpunkt gesunken. Aus Schweizer Sicht denken wir, dass mehr direktdemokratische Mitbestimmung ein Allheilmittel wäre, um den Graben zwischen politischen Verantwortungsträgern und Bevölkerung zu verkleinern. Es gibt jedoch durchaus auch andere spannende Formate, um den politisch interessierten

Arbeit im Alter

Kürzlich wurde in der Schweiz Alarm geschlagen: in den nächsten Jahren werden tausende VEP (Very Experienced Persons), erfahrene Führungs- und Fachkräfte, fehlen. Tatsächlich wird die Generation «Baby Boomer», die Jahrgänge 1945–1965, in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren aus dem Arbeitsleben ausscheiden – sofern Unternehmungen und die öffentliche Verwaltung dabei

Schweizer Landesrecht über alles?

Schweizer Landesrecht über alles?

Laut SVP-Führung soll der Grundsatz, dass Schweizer Recht ausländischem Recht vorgeht, in der Bundesverfassung verankert werden. Am 25. Oktober werden die Delegierten der Partei über die Lancierung einer diesbezüglichen Initiative abstimmen. Bei Annahme nimmt die SVP eine Kündigung der Europäischen Menschenrechtskonvention, kurz: EMRK, bewusst in Kauf. Wir wären, falls

Wie werden wir in 50 Jahren leben und wirtschaften?

Wie werden wir in 50 Jahren leben und wirtschaften?

Ich glaube, die Mehrheit der globalen Probleme, mit denen wir heute kämpfen, wird in der Zukunft absolut irrelevant sein. Davon dürfen wir ungeniert ausgehen, denn das ist eine zentrale Lehre aus der bisherigen Menschheitsgeschichte. Entwickelte Länder werden künftig ihre Ökonomien auf nachfrageorientierte Modelle umstellen, Crowdfunding und Co. sind heute erste

Scheitern wir am Raum?

Die Konstellation ist brisant: die Schweiz ist in den letzten Jahrzehnten bevölkerungsmässig spürbar gewachsen, von 6,3 (1980) auf 8,2 Millionen (2013) Einwohner – und mit ihr der Wohnraum, allerdings nicht in die Höhe, sondern in die Breite. Dem bunten Treiben haben Herr und Frau Schweizer bis vor kurzem mit

Die gebaute Schweiz umbauen

Die gebaute Schweiz umbauen

Raumplanung hat Konjunktur. Zu Recht: denn wird der Boden nicht effizient genutzt, gerät dereinst die Wirtschaft ins Wanken. Neue Ideen müssen nicht nur Landschaftsschützer entwickeln – der anstehende Umbau der Schweiz ist keine Spielwiese für Nostalgiker.

Gut Stadt will Weile haben

Gut Stadt will Weile haben

Erfolgreiche Städte vereinen Tradition und Innovation: Sie bewahren kulturelle Wurzeln wie den Dom, während sie sich wie Wolkenkratzer weiterentwickeln. Europas historische Vielfalt schuf ideale Bedingungen für städtischen Stolz und Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Standorten.

Die grosse Verstädterung

Die grosse Verstädterung

Die Völkerwanderung ist längst nicht abgeschlossen – schon gar nicht die von den Dörfern in die Städte. Noch immer sind sie Einfallstore für ein besseres Leben. Aber nur, so Doug Saunders, wenn sie Ankunftsstädte sind: Orte der Optionen und nicht von Urbanisten gestaltete Ghettos.

Zusammenrücken!

Zusammenrücken!

Die moderne Stadt wird gemeinhin von der Peripherie her gedacht. Ist das ein grosses Missverständnis? Überlegungen zur Architektur der Zukunft: jener der städtischen Dichte.

Zeitenwende in der Schweizer Raumplanung?

Es gibt gute Gründe für eine griffige Raumplanung. Die Schweiz ist ein kleines, dichtbesiedeltes Land mit einer schwierigen Topographie. Im Mittelland drängen sich zwei Drittel der Einwohner auf einem Drittel der Landesfläche. Dort ist die Bevölkerungsdichte so hoch wie in den Niederlanden, dem dichtesten Flächenstaat Europas. Gleichzeitig wächst die Bevölkerung

Geld und Freiheit

Dem Geld sagt man nach, es sei «gemein», weil es das Äquivalent für alles und jedes sei. Alles mache es gleich, alles unterwerfe es seinem Regime. Wenn aber alles käuflich ist, ist nichts mehr unbezahlbar. Liebe und Leistung, Geist, Glück und Gut, alles wird nach dem Geldwert bemessen. Die Monetarisierung

Gefangen von der Stadt

Gefangen von der Stadt

Kein Stau an der Limmat! Wenn Teju Cole durch Städte streift, sucht er spazierend nach ihren Wesen und Wunden, verheddert sich in ihren Widersprüchen und schärft aus der Distanz den Blick für seine eigenen Heimstädte. Der weltläufige Autor über Irrwege zwischen Zürich, Lagos und New York.

Art Consultant in U-Haft

Art Consultant in U-Haft

«Art Consultant» – mit diesem Berufsbild verbindet man Lachsschnittchen satt, Prosecco bottomless, Art-Basel-Preview und anschliessend Dinner beim Sammler auf Sylt. Kann so ein Job überhaupt gefährlich werden? Allenfalls für den Cholesterinspiegel vielleicht. Helge Achenbach jedenfalls wurde zugeschrieben, das «Art Consulting» in Deutschland erfunden zu haben. Nun sitzt der rheinische