zum Inhalt

Daniel Müller-Jentsch

ist Ökonom und Senior Fellow bei Avenir Suisse, wo er sich insbesondere mit Fragen der räumlichen Entwicklung, des Standortwettbewerbs, der Verkehrspolitik und des Stiftungswesens beschäftigt.

Ein Land von Stiftern

Ein sinnvoller und für viele Wohltäter besonders befriedigender Verwendungszweck für privates Vermögen ist das Spenden. Eine Form, dies zu tun, ist die Einrichtung einer Stiftung. Gemeinnützige Stiftungen leisten einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwesen. Sie sind Ausdruck bürgerlichen Engagements. Je mehr Stiftungsaktivitäten es gibt, umso weniger braucht es die staatliche Bereitstellung

Auferstanden aus Ruinen

Auferstanden aus Ruinen

Die Wiedervereinigung bescherte Deutschland 17 Millionen Einwohner und einen abgeschriebenen Kapitalstock. Massenarbeitslosigkeit und Staatsverschuldung resultierten daraus. 25 Jahre später werden die Erfolge dieses historischen Kraftaktes zunehmend sichtbar.

Zeitenwende in der Schweizer Raumplanung?

Es gibt gute Gründe für eine griffige Raumplanung. Die Schweiz ist ein kleines, dichtbesiedeltes Land mit einer schwierigen Topographie. Im Mittelland drängen sich zwei Drittel der Einwohner auf einem Drittel der Landesfläche. Dort ist die Bevölkerungsdichte so hoch wie in den Niederlanden, dem dichtesten Flächenstaat Europas. Gleichzeitig wächst die Bevölkerung

Einmal Schmähungen, das andere Mal Statistiken

Das Freizügigkeitsabkommen der Schweiz mit der EU aus dem Jahre 2002 war ein epochaler Einschnitt in der Migrationsgeschichte der Schweiz. Wie unterschiedlich man auf die danach einsetzende Einwanderung aus den EU-Ländern – und besonders aus Deutschland in die Deutschschweiz – reagieren kann, zeigen die beiden hier zu besprechenden Bücher, die kaum