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Cover: Leistungsgesellschaft oder Wie man das Beste von sich gibt
Dezember 2011

Ausgabe 992 - Dezember 2011

Leistungsgesellschaft oder Wie man das Beste von sich gibt

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Dossier

Leistungsgesellschaft oder Wie man das Beste von sich gibt

Leistungsgesellschaft oder Wie man das Beste von sich gibt

In den letzten Jahrzehnten ist es den Industrienationen gelungen, eine beispiellose Mehrung des Wohlstandes zu generieren. Nicht nur alle angenommenen «Grenzen des Wachstums» wurden gesprengt, entgegen vielerlei Verlautbarungen ist es der westlichen Welt auch gelungen, die Durchlässigkeit der sozialen Schichten zu erhöhen: gesellschaftlichen Gruppen, denen früher aufgrund von nationaler oder

Die dünne Luft am Gipfel

Die dünne Luft am Gipfel

Er erkletterte die drei grossen Nordwände der Alpen – Eiger, Mönch und Jungfrau – an einem Tag. Nun stellt er im Himalaya vertikale Geschwindigkeitsrekorde auf. Der Bergsteiger Ueli Steck über kalte Füsse, Halluzinationen auf dem Everest und Köche im Basislager.

Du kannst dein Leben steigern

Du kannst dein Leben steigern

Wir können uns mit dem zufrieden geben, was wir sind. Oder wir arbeiten ständig an uns und optimieren die eigene Leistungsfähigkeit. Sieben alltagstaugliche Rezepte zur Verbesserung der Hirnleistung – und zur Steigerung der Lebenslust.

Fürchtet euch nicht!

Viele Leistungsträger fürchten unternehmerisches und persönliches Scheitern wie der Teufel das Weihwasser. Warum? Weil sie ein falsches Erfolgsdenken kultivieren. Die Kultur des Scheiterns ist Grundlage für erfolgreiche Anpassung. Und damit für eine echte Leistungsgesellschaft.

Aktuelle Debatten

Luft anhalten für das Klima

Weltretten ist gerade unglaublich hip! Vor allem, wenn es um die CO2-Reduktion geht. Doch erhitzte Gemüter verschmutzen das wissenschaftliche Diskussionsklima, findet Vince Ebert. Eine kleine Einführung in die Klimadebatte.

Herr Singer, die Wahrheit und der Klimawandel

Herr Singer, die Wahrheit und der Klimawandel

Die Sonne – und nicht der Mensch – ist verantwortlich für den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur? Keineswegs, meint Andreas Fischlin. Auch ansonsten hält der ETH-Wissenschafter wenig von den Verlautbarungen vieler «Klimaskeptiker». Eine Replik.

It’s the sun, stupid!

It’s the sun, stupid!

Nicht der Mensch sei für steigende Temperaturen und Meeresspiegel verantwortlich, meint Fred Singer, sondern die Sonne. Verantwortlich dafür, dass das kaum jemand weiss, sei vor allem der politisch instrumentalisierte Weltklimarat IPCC. Eine Provokation.

Luft anhalten für das Klima

Luft anhalten für das Klima

Weltretten ist gerade unglaublich hip! Vor allem, wenn es um die CO2-Reduktion geht. Doch erhitzte Gemüter verschmutzen das wissenschaftliche Diskussionsklima, findet Vince Ebert. Eine kleine Einführung in die Klimadebatte.

Weitere Beiträge

Push for Peak Performance

Push for Peak Performance

We can settle for what we are. Or we can constantly aim for more and strive for playing at the top for the long run. Didier Sornette presents seven recipes to improve brain and life performance.

Schmetterlingseffekt

Schmetterlingseffekt

Hans Ulrich Obrist ist viel unterwegs: im Zeichen der Kunst pendelt der Kurator zwischen den Metropolen. Im Gespräch spricht er über seine früh ausgeprägte Grossstadtsehnsucht, seine Schlafexperimente, das Prinzip «ordine e disordine» und Ai Weiwei.

Die verfrühte Nation

Die Schweiz ist mittendrin und doch ausserhalb. Das Abseitsstehen pflegt sie mit Bedacht – und mit Erfolg. Das hat seinen Grund. Und seine Geschichte. Gedanken zur helvetischen Staatlichkeit, die modern ist, weil sie nie modern sein wollte.

Die gute alte Zeit ist schlechter als ihr Ruf!

Als ich meiner Mutter sagte, dass ich nach London ziehen würde, führte dies zu einer tragischen Abschiedsszene. Sie reagierte, als sei ich ein Soldat, der die Familie in Richtung Krieg verlässt, als sei unsere gemeinsame Zeit damit endgültig vorbei. Dafür gibt es einen einfachen Grund. Meine Mutter versteht das Verlassen

Sie nannten sie Dagny

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Schönheit, sagt die Schönheitskönigin, ist eine Illusion. Und gibt sich desillusioniert: sie liest am liebsten Ayn Rand, ist überzeugte Kapitalistin und zieht gerade ihr neues Geschäft auf. Ihre Heldin ist ihre Grossmutter, eine Unternehmerin aus dem Südural. Wer ist Xenia Tchoumitcheva?

Entweihung

Auf der Strasse liegt die unbefleckte Jungfrau. Kopf und Schleier sind unversehrt, nur von der Stirn ist ein kleines Stück abgeplatzt. Die betenden Hände jedoch sind zertrümmert, ebenso der Unterleib. Mit voller Wucht war ihr der Bilderstürmer auf den Bauch gesprungen, nachdem er die Skulptur auf die Strasse geworfen hatte.

Einmal im Jahr sind Ökonomen die Helden

Diesmal also Thomas Sargent und Christopher Sims. Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ging an zwei Forscher, die den heutigen Instrumentenkasten der Makroökonomik wesentlich geprägt haben. Zwar mäkeln Kritiker: angesichts der globalen Finanzkrise hätte man die Demontage des keynesianischen Ansatzes durch die Theorie der rationalen Erwartungen, an der sich seinerzeit die beiden

Freie Wissenschaft ist nicht korrekt

Max Scheler hat recht behalten: die heutige Universität ist keine «universitas» mehr, sondern eine Summe von Fachhochschulen. Ganz selbstverständlich und unverfroren tituliert man die Studentenschaft als «Generation Praktikum», weil es niemand mehr wagt, die rigorose Berufsbezogenheit des Studiums in Frage zu stellen. Alle Lernprozesse sind heute riskant, denn auf ihrem

Arbeitsintrument Gehirn

Sie schreibt die Kolumne in dieser Zeitschrift, auf die wir am öftesten angesprochen werden. Sie ist jung, ambitioniert, diszipliniert und belesen. Und sie hat Mut, wenn sie sich in Zeiten eines modischen Antikapitalismus als «überzeugte Kapitalistin» und «radikale Individualistin» outet: Xenia Tchoumitcheva. Zum Interview erscheint sie perfekt gestylt in einem

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Krankheit lohnt sich

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Prävention wird kaum honoriert, Krankheit dagegen zuverlässig finanziert. Die Pflege-Unternehmerin Alessia Schrepfer erklärt, warum diese Fehlanreize Patienten und Pflegekräfte belasten – und weshalb das System von Grund auf neu gedacht werden muss.