zum Inhalt

Johannes M. Hedinger

lebt und arbeitet als Kurator, Künstler, Kunstwissenschafter und Autor in Zürich und London. Er lehrt an der Zürcher Hochschule der Künste und an der Universität zu Köln.

Über Umwege wird man ortskundig

Über Umwege wird man ortskundig

Im hinteren Glarnerland forscht und arbeitet es sich als Künstler weitgehend ungestört – der künstlerische Umgang mit den Elementen ist mitunter gar leichter als derjenige mit den Nachbarn. Annäherung an den Maler Patrick Rohner und seine Arbeit in und mit rauer Landschaft.

Die Eule ist gelandet

Die Eule ist gelandet

2017 bereiste unser Kunstkorrespondent Europa für die Documenta 14, die erstmals in Athen und Kassel stattfand. Unter dem Titel «Learning from Athens» stellt sich die Frage: Was ist zu lernen? Wie prägen sich die Städte gegenseitig? Ist dieses Modell zukunftsweisend?

Kunst ist Krise

Kunst ist Krise

Venedig, alle zwei Jahre wieder: Jahrmarkt der Eitelkeiten. Während die Besitzer der am Pier ankernden Megayachten die Kunstpreise in die Höhe treiben, bieten zu ihren Füssen Strassenverkäufer gefälschte «Gucci»-Taschen, Sonnenbrillen, Selfiesticks und anderen Ramsch an.

Institut für wache Kreaturen

Institut für wache Kreaturen

Der Kunsthistoriker und ehemalige Documenta-Leiter Roger M. Buergel leitet seit bald einem Jahr das kleine Zürcher Johann-Jacobs-Museum, das er radikal umgebaut und neu positioniert hat. Ein Gespräch über Kaffee, falsches Porzellan, globale Handelswege und deren Einfluss auf die Kunst.

Von der Küche ins Museum

Von der Küche ins Museum

Der gelernte Koch Li Zhenhua richtet heute im Museum an. Er sucht nach neuen Wegen der Kunstvermittlung und des Werkerlebnisses – was schon mal zu Ausstellungen in Shopping Malls und in die virtuelle Realität führen kann.

Der Lieblingsnestbeschmutzer

Der Lieblingsnestbeschmutzer

Milo Rau spricht nach seiner Rückkehr aus Moskau über die von ihm dort inszenierten Schauprozesse. Und kündigt für Mai die «Zürcher Prozesse» gegen die «Weltwoche» an. Dabei geisselt er die Mattheit und politische Unkorrektheit der Schweizer – und das fehlende hiesige Schicksalsklima.

Nur Sender kann man orten

Nur Sender kann man orten

Seit über 40 Jahren verwebt der Appenzeller Hans Ruedi Fricker Kunst und Leben. Er gestaltet Briefumschläge, bringt Kunst ins Altersheim, zur Landsgemeinde und in den Alpstein. Er bespielt den öffentlichen wie den virtuellen Raum. Ein Gespräch mit einem Schweizer Pionier der Netzwerkkunst.

Sinn und Sinnlichkeit

Sinn und Sinnlichkeit

Ein Plädoyer wider die grassierende Spezialisierung und das Abarbeiten des Status quo im akademischen Betrieb. Erfahrungen, so Künstler und Philosoph Jens Badura, müsse man machen – und nicht nur darüber schreiben oder reden.