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Cover: Risiken und ihre Nebenwirkungen
April 2011

Ausgabe 985 - April 2011

Risiken und ihre Nebenwirkungen

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Dossier

Die Dioxingeschichte

Der Dioxinskandal in Deutschland zeigt: Lebensmittelrisiken werden unterschätzt. Auf die Unterschätzung folgt die politische Überreaktion. Die Konsumenten tragen die gesundheitlichen Folgen. Das müsste nicht sein.

«Wir sehen zurzeit viele Blasen»

«Wir sehen zurzeit viele Blasen»

Lassen sich Finanzblasen voraussagen? Didier Sornette hat die Antwort auf die grosse Frage im Zeitalter vernetzter Finanzmärkte. Er hat schon viele Blasen prognostiziert. Und er verrät, wo die nächsten platzen. Gespräch mit dem ETH-Professor über komplexe Systeme, ihre Risiken und Nebenwirkungen.

Risiken und ihre Nebenwirkungen

Risiken und ihre Nebenwirkungen

Wir treffen täglich Risikoentscheide. Beim Planen einer Bergtour von der Mönchsjochhütte auf die Jungfrau sind uns diese bewusst, beim Verzehr von Ballotines de Poulet provençale eher nicht. Eine kleine bis gar keine Rolle spielt in unseren Überlegungen zu Bergtour und Poulet, dass es 2009 in der Schweiz 112 tödliche Bergunfälle

Aktuelle Debatten

Weitere Beiträge

Wahre Kunst ist freie Kunst!

Wahre Kunst ist freie Kunst!

Er wurde nicht vom Staat gefördert. Darum war er frei, das Leben darzustellen, wie es ist – sagt Christoph Blocher über Albert Anker. Gespräch mit einem bedeutenden Sammler von Schweizer Kunst über Anker, Hirschhorn und den Unterschied zwischen Kunst und Gag.

Das Internet wird zu einer politischen Waffe

Wer hat eigentlich kein Handy? Und wer hat noch nie versucht, über Chat oder Social Network zu kommunizieren? Es ist klar: die unzähligen Neuentwicklungen im Bereich der Kommunikation fördern die Vernetzung untereinander; und die Vernetzung hat die Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten stärker verändert als in den Jahrhunderten zuvor. Das

Das grosse Freudenfeuer

Das grosse Freudenfeuer

In ihrer Mitte haben sie freien Platz gelassen. Zu Dutzenden sind sie am 11. Februar 2011 herbeigeeilt, um das Auflodern des Feuers auf dem Tahrir-Platz in Kairo zu feiern. Ein beleibter Mann im dunklen Kapuzenshirt reckt begeistert die Fackel in die Höhe. Ein zweiter, von dem nur Schulter und

Der Pseudowettbewerb führt in die Planwirtschaft

Heutige gesellschaftliche Ideale kommen in abstrakten Begriffen wie «Effizienz», «Exzellenz», «Leistung», «Wettbewerbsfähigkeit», «Innovation» oder «Wachstum» zum Ausdruck. In unzähligen Wettbewerben versuchen wir uns gegenseitig mit diesen Idealen zu übertrumpfen. Immer noch effizienter, noch exzellenter, noch wettbewerbsfähiger und noch innovativer muss man werden, auch wenn man in Wirklichkeit gar nicht genau

Die Opfer der Frauenquote sind die Frauen

Intelligente Frauen haben es heute besonders schwer, weil alle Welt es gut mit ihnen meint. Politisch korrekte Männer bescheinigen den Frauen spezielle, vor allem kommunikative Fähigkeiten, die sie sich selbst absprechen. Die politischen Parteien verkünden unisono eine nahe Zukunft, in der Kinder und Karriere vereinbar seien. Und die feministische Forderung

Die vielen Nullen sind das Problem

Wer weiss, wie viel die Konjunktur-, Stimulierungs- und Infrastrukturprogramme gekostet haben, die US-Präsident Barack Obama in den zwei Jahren seiner Amtszeit aufgegleist hat? Und wer erinnert sich, mit wie vielen tausend Milliarden Dollar der amerikanische Staat in der Kreide steht? Die meisten dürften bereits vor einiger Zeit damit aufgehört

Editorial

Kurz vor dem Erdbeben in Japan haben wir Didier Sornette in Zürich zum Gespräch über Finanzrisiken getroffen. Rückblickend wirkt die Begegnung fast surreal. Sornette ist Mathematiker, Geophysiker und Professor für Entrepreneurial Risks an der ETH. Wir haben uns mit ihm off the record auch über ein mögliches Erdbeben in Japan

Aktuelles

Krankheit lohnt sich

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Prävention wird kaum honoriert, Krankheit dagegen zuverlässig finanziert. Die Pflege-Unternehmerin Alessia Schrepfer erklärt, warum diese Fehlanreize Patienten und Pflegekräfte belasten – und weshalb das System von Grund auf neu gedacht werden muss.