Das einzig nachhaltige an der Nachhaltigkeitsbürokratie ist die Bürokratie
Unternehmen sind immer umfangreicheren Umweltschutzregeln unterworfen. Das bewirkt wenig – ausser gut bezahlte Jobs für Akademiker.
ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz und Privatdozent an der Universität St. Gallen.
Unternehmen sind immer umfangreicheren Umweltschutzregeln unterworfen. Das bewirkt wenig – ausser gut bezahlte Jobs für Akademiker.
In der Pflege oder in MINT-Berufen fehlt es an qualifiziertem Personal. Und die Arbeitgeber haben wenig Interesse, die Stellen attraktiver zu machen – stattdessen holen sie günstige Einwanderer.
Untergangsszenarien und radikale Massnahmen bringen dem Klima nichts, sagt der Ökonom Mathias Binswanger. Es braucht realistischere Ansätze.
Umweltschützer predigen eine vegetarische Ernährung zur Rettung des Planeten. Dabei stützen sie sich auf Zahlen, die der Komplexität der Realität nicht standhalten.
Die Schweizer Bevölkerung konsumiert viel Zucker. Trotzdem ist Übergewicht im Vergleich zu anderen Ländern wenig verbreitet. Das spricht gegen drastische staatliche Eingriffe.
Die berufliche Vorsorge ist abhängig von politischen Vorgaben und der Realität an den Finanzmärkten. Im derzeitigen Tiefstzinsumfeld wird das zum Dilemma.
Die Geldpolitik ist in einer Sackgasse – und der einzige Weg hinaus aus politischen Gründen versperrt.
Ein hoher Akademikeranteil ist nicht Ausdruck eines hohen Bildungsniveaus. Im Gegenteil: die Bachelorisierung aller Berufe entwertet die Lehre. Gedanken zur Zukunft des dualen Bildungssystems.
Walther Ch. Zimmerli befürwortet höhere Abschlüsse und gesellschaftliche Reife. Mathias Binswanger warnt hingegen, dass längeres Schullernen die Berufslehre schwächt. Ein Streitgespräch über Maturaquoten und Kontingente für Bildungsausländer.
Je mehr junge Menschen studieren, desto besser! Das denken viele. Und die Bildungspolitiker wiederholen es die ganze Zeit. Dennoch ist es falsch. Eine höhere Akademikerquote führt nicht zu einem höheren Bildungsniveau der Bürger. Sie führt bloss zu einem tieferen Niveau der Hochschulen.
Wie uns die Geschichte lehrt, haben Banken aus der Natur ihrer Tätigkeit heraus die Tendenz, von Zeit zu Zeit langfristig unvernünftige Risiken einzugehen, die kurzfristig hohe Gewinne versprechen. Aus diesem Grund gibt es auch eine lange Geschichte staatlicher Anstrengungen, die Risiken der Banken zu überwachen. Dies ganz besonders nach grösseren
Wenn man die Meldungen zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Schweiz über die letzten Jahre anschaut, dann ist man manchmal nicht sicher, ob man sich in einem der reichsten Industrieländer oder vielleicht doch eher in einem Entwicklungsland befindet. Auf der einen Seite ist da von einem der weltweit höchsten Bruttonationaleinkommen pro
Viele Politiker und Ökonomen glauben, ihre liberale Haltung dadurch beweisen zu müssen, dass sie Freihandel auch für die Landwirtschaft fordern, selbst wenn dieser massive «Bauernopfer» verlangt. Grosse Ideen in der Weltgeschichte haben eben schon immer den grosszügigen Umgang mit Problemen von Minderheiten erfordert. Auch der Schweizer Bundesrat möchte da nicht
Heutige gesellschaftliche Ideale kommen in abstrakten Begriffen wie «Effizienz», «Exzellenz», «Leistung», «Wettbewerbsfähigkeit», «Innovation» oder «Wachstum» zum Ausdruck. In unzähligen Wettbewerben versuchen wir uns gegenseitig mit diesen Idealen zu übertrumpfen. Immer noch effizienter, noch exzellenter, noch wettbewerbsfähiger und noch innovativer muss man werden, auch wenn man in Wirklichkeit gar nicht genau
Sie haben zurzeit nicht den besten Ruf. Dennoch braucht es Banken in einer modernen Volkswirtschaft. Sie fördern durch Kreditgeldschöpfung Investitionen und Wachstum. Aber auch die Inflation. Eine Analyse.