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Cover: Stiftungen
Februar 2005

Ausgabe 938 - Februar 2005

Stiftungen: Quellen des Gemeinwohls

Autoren dieser Ausgabe:

In dieser Ausgabe

Dossier

(7) Macht und Kultur – Potentaten als Mäzene

Mäzenatentum spielt sich seit je im Spannungsfeld politischer, ökonomischer und kultureller Potentaten ab. Auch in der grundsätzlich machtskeptischen Demokratie braucht es die wirtschaftlichen Potentaten als Mäzene. «Weg vom Staat» heisst nicht weniger, sondern freiwillig mehr für anderes zahlen.

(6) Zeitgemässes Stiftungsmanagement

Stiftungen stehen vor der Herausforderung, ihre Aufgaben professionell und ihrem Zweck entsprechend zu erfüllen und die Öffentlichkeit über Ziele und Aktivitäten zu informieren. Der Leitspruch für die Zukunft lautet: Mehr Transparenz und Effizienz. Mit Philipp Egger sprach Robert Nef.

(5) Stiftungen in Liechtenstein

Liechtensteins Stiftungen sichern dauerhaft den zweckgerechten Einsatz ihrer Mittel. Sie verbinden private und gemeinnützige Anliegen gemäss dem Stifterwillen und unterstützen oder entlasten den Staat.

(4) Kulturwunder in der Westschweiz

Ohne die Unterstützung von Stiftungen wäre das kulturelle Leben in der Schweiz ärmer, Theater und Opernhäuser müssten den Spielbetrieb erheblich einschränken, wenn nicht einstellen. Geradezu spektakulär hat sich die Situation in der Westschweiz entwickelt, insbesondere in Lausanne.

Aktuelle Debatten

Warum der «Zwang zum Guten» versagt

Kulturelle und soziale Aktivitäten werden heute oft voreilig als Staatsaufgaben definiert und generieren damit auch Staatsausgaben. Der Staat, Inhaber des Zwangsmonopols, finanziert sich aber zur Hauptsache durch Steuern, das heisst durch Zwangsabgaben. Damit wird der Bereich der Kultur und des Sozialen im Umfeld des Zwangs angesiedelt. Dies bleibt nicht ohne

Während wir schliefen

Die Tragödie in Südostasien hat gezeigt: In einer Katastrophe entscheidet Information über Leben und Tod. Ihren freien Fluss zu behindern, kommt einem Verbrechen gleich.

Eine «Börse» für Stiftungsideen?

Eine «Börse» für Stiftungsideen?

In der Schweiz gibt es eine Vielzahl gemeinnütziger Stiftungen – grosse und kleine, professionell und dilettantisch geführte, solche, die aktiv neue Themen angehen und andere, die sich darauf beschränken, die Tätigkeit Dritter zu finanzieren. Insgesamt leisten sie einen unschätzbaren Beitrag im kulturellen und sozialen Bereich, in Bildung und Forschung. Aber: es

Weitere Beiträge

Die offenen Feinde und ihre Gesellschaft: Eine hegemonietheoretische Studie zur Mont Pèlerin Society

Bernhard Walpen, Redaktor der Zeitschrift «Sozial.Geschichte», ist Mitglied der International Gramsci Society, die sich der Erforschung, Pflege und Weiterentwicklung der Theorien Antonio Gramscis verschrieben hat. Der Mitbegründer der italienischen KP hatte erkannt, dass sich Marx’ deterministische Vorhersagen in Westeuropa nicht ohne weiteres erfüllen wollten und suchte nach Gründen. Im

Der unzeitgemässe Zeitgemässe

Hugo Loetschers anfangs kritisierte Schwächen wurden zu Stärken seines Werks. Der Autor schuf eine Literatur, die zeitlos modern blieb und über Jahrzehnte hinweg ihre Aktualität behielt.

Aglaja Veteranyi

Aglaja Veteranyi

Barusklaptumus Plaps Menü Zutaten 93g Wortfleisch 1 Lächeln eines nicht beliebigen Menschen 3 Löffel «nicht vergessener Traum» (mit Happy End) Zubereitung Die Zutaten mit der Träne eines in diese Gruppe gehörenden Tieres mischen und zu einem kühnen Brei schlagen. Kühl lagern und 77 Träume lang ziehen lassen! Dazu empfehlen sich

Editorial

Auf ein Dossier zum Thema «Stiftungen» hatten wir uns lange schon geeinigt. Zu reden gab der Untertitel. «Quellen des Gemeinwohls» stand früh im Raum, blieb indes nicht unbestritten. Zum einen schillert der Begriff «Gemeinwohl» in gar vielen Farben. Was meint er konkret? Zum anderen gibt es Stiftungen und Stiftungen – auch

Aktuelles

Krankheit lohnt sich

Krankheit lohnt sich

Prävention wird kaum honoriert, Krankheit dagegen zuverlässig finanziert. Die Pflege-Unternehmerin Alessia Schrepfer erklärt, warum diese Fehlanreize Patienten und Pflegekräfte belasten – und weshalb das System von Grund auf neu gedacht werden muss.