Stefan Stirnemann
Publizist und Lehrer, Vorstandsmitglied von IXber. Mitarbeiter am Thesaurus linguae Latinae. Schrieb u.a. die Einleitung zum Jubiläumsband 400 von «Die Andere Bibliothek» zu Apuleius'…
Stefan Stirnemann über seine Eindrücke beim Lesen des «Schweizer Monat»
Die Ausgaben des «Schweizer Monats» werden jeweils von einem eingeladenen Gast beurteilt. Im Sinne der Transparenz veröffentlichen wir die Essenz der Blattkritik online.
Von den Kehllauten kindlicher Eidgenossen
Ein Märchen über Deutschland, die Reform der Rechtschreibung und die Schweizer Orthographische Konferenz
Mitten ins Denken
Allgemeinbildung, Gymnasium und Latein: ein Plädoyer für mehr klassisch-kritischen Geist.
(1/2) «Auch im Gedicht Regeln beachten!»
14 Jahre sogenannte neue Rechtschreibung Die Reformer lassen die Autoren nicht mehr ausdrücken, was sie ausdrücken wollen.
Oh Mensch! Gib acht! Was beten die Rehlein zur Nacht?
In «Cassell’s Encyclopedia of World Literature», erschienen 1954, war zu lesen, dass Christian Morgensterns Gedichte «praktisch unübersetzbar» seien. Ein Übersetzer, der das sah, stand eines Tages plötzlich da und übersetzte Morgenstern. Wer war er? Geboren 1909 als Max Kühnel in Pilsen, musste er, Mann des Geistes und Wortes jüdischer
Blogs, Rede & Widerrede
18.1.2009 Robert Nef, SMH Blog, www.schweizermonatshefte.ch/blog Rechtschreibung: zurück zur Vernunft «Im Weltwoche-Editorial, mit dem ich inhaltlich weitestgehend einig bin, steht das Wort ‹Gräuel›, das mir jedesmal, wenn ich ihm in dieser Schreibweise begegne, ein wahrer Greuel ist. … Das Einfrieren der geschriebenen Sprache und das
Heilige Emelia, sollen wir wirklich Barabbas zupfen? Oh!
Die Mystikpop-Gruppe Lesiëm singt lateinisch Unsinn. Erfolg hat sie dennoch. Eindrücke eines anfangs wohlwollenden Hörers.
Das letzte Wort hat die Sprache
Im Sommer dieses Jahres wurde die «Schweizer Orthographische Konferenz» gegründet
Zweitdrittelmehrheit für Zweidrittelrechtschreibung
Ein tiefsinniges Scherzwort sagt: Vor zwei Tore gestellt, über deren einem stünde «Zum Himmelreich», dem andern aber «Zu Vorträgen über das Himmelreich», wählten die Deutschen das zweite Tor. Ist es sicher, daß das Wort nicht auch die Deutschschweizer trifft? Und wie steht es mit der Wahl zwischen «Zum Kampf gegen
Dialekt in der (Deutsch)-Schweiz
Forum Helveticum (Hrsg.), Dialekt in der (Deutsch-) Schweiz – Zwischen lokaler Identität und nationaler Kohäsion, Lenzburg: Forum Helevticum, 2005
Wir treten in große Pfützen und es spritzt gewaltig
Christoph Stalder von der FDP reichte im Juni eine Motion ein, die die Einführung der Rechtschreibreform stoppen sollte. Der Kanton Bern setzte die Reform daraufhin aus – noch vor der Parlamentsabstimmung. Im September überwies das Parlament die Motion mit grosser Mehrheit.
«vorübergehend gleichberechtigt»
Die Rechtschreibreform verunsicherte Verlage erheblich. Michael Klett, Verleger von Klett-Cotta und Ernst Klett, erzählt von seiner Liebe zur Sprache und möglichen Lösungen für die deutsche Sprachverwirrung. Stefan Stirnemann führte das Gespräch.
Kein Führer durch «Falsch und Richtig»
Ein Reformer der Rechtschreibung überarbeitet Walter Heuers Standardwerk
Der Rechtschreibwirrwarr
Beschlüsse, Empfehlungen, Widerrufe: Eine Berichterstattung zum aktuellen Stand der Debatten um die Rechtschreibreform und – ein Aufruf.
Heißersehnt war «heiß Ersehntes» nicht
Vom Schicksal der Wörter im Zeitalter der Rechtschreibreform