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Cover: Die Ökonomie des Populismus
Mai 2019

Ausgabe 1066 - Mai 2019

Die Ökonomie des Populismus: Was der Aufstieg europäischer Protestparteien mit nationalen Souveränitätsverlusten zu tun hat. Mit Texten von: Philip Manow, Gil Delannoi, Julie Smith u.v.a.

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Schwerpunkt

Dossier

Apathy in the UK

Apathy in the UK

Der Brexit teilt Rhetoriker mit der SVP: «Masseneinwanderung» und Souveränität. Doch Politikverdrossenheit und der Aufstieg populistischer Parteien sind auch Folge von Versäumnissen der etablierten Mainstream-Politiker in Grossbritannien und Europa.

Souveränität, Legitimität, Solidarität

Souveränität, Legitimität, Solidarität

Politische Mehrebenensysteme sind in einer globalisierten Welt unabdingbar. Es ist deshalb wichtig, sie so auszugestalten, dass die Gewaltenteilung funktioniert, die knappen Legitimitäts- und Solidaritätsressourcen geschont werden und das Subsidiaritätsprinzip geachtet wird.

Freiheit und Weltwirtschaftsordnung

Die Welthandelsorganisation (WTO) ist von enormer Bedeutung für die weltweite Wirtschaftsfreiheit. Aktuell steckt sie in ihrer wohl tiefsten Krise. Ein falsch verstandener «Souveränismus» – auch im liberalen Lager – ist daran nicht unschuldig.

Aktuelle Debatten

Der Geburtsfehler  des Kryptogeldes

Der Geburtsfehler des Kryptogeldes

Das Bitcoin-Protokoll ersetzt Vertrauen in eine zentrale geldpolitische Instanz durch einen Algorithmus. Das ist programmiertechnisch brillant, führt aber ökonomisch in die Sackgasse.

Weitere Beiträge

Editorial

Editorial

«Die von den europäischen Protestparteien beklagten Souveränitätsverluste sind nicht eingebildet.» – Der Politikwissenschafter Philip Manow in dieser Ausgabe. Sein Buch «Die politische Ökonomie des Populismus» (Suhrkamp) katapultierte Philip Manow zum Ende des letzten Jahres im Handumdrehen in die Liga der meistdiskutierten Politikwissenschafter Deutschlands. Der Bremer Professor wies nach, dass viele populäre

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anderes Leben nehmen, um danach das eigene ebenfalls von fremder Hand beenden zu lassen – das war gängige Praxis des Suizids im Europa um 1700.

Wer bist du?

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Vor 40 Jahren, im Jahr 1979, endete die Terrorherrschaft der Roten Khmer in Kambodscha. Alice Grünfelder erinnert literarisch an die Grauen von damals.

Aktuelles

Krankheit lohnt sich

Krankheit lohnt sich

Prävention wird kaum honoriert, Krankheit dagegen zuverlässig finanziert. Die Pflege-Unternehmerin Alessia Schrepfer erklärt, warum diese Fehlanreize Patienten und Pflegekräfte belasten – und weshalb das System von Grund auf neu gedacht werden muss.