Weniger statt mehr Europa
Ein Plädoyer für ein schlankeres und effizienteres «Europa à la carte».
ist Professor für politische Ökonomie und Forschungsbeauftragter der Stiftung für Staatsrecht und Ordnungspolitik in Liechtenstein.
Ein Plädoyer für ein schlankeres und effizienteres «Europa à la carte».
Politische Mehrebenensysteme sind in einer globalisierten Welt unabdingbar. Es ist deshalb wichtig, sie so auszugestalten, dass die Gewaltenteilung funktioniert, die knappen Legitimitäts- und Solidaritätsressourcen geschont werden und das Subsidiaritätsprinzip geachtet wird.
Sonderpublikation: Von der «immer engeren Union» zum «Europa der Clubs»
Untergang vertagt: Der Austritt der Briten wird nicht zur «Jetzt endlich – und erst recht»-Verbundesstaatlichung der EU führen. Viel wahrscheinlicher ist ein Europa der variablen Geometrie. Das Schönste: Der Weg dorthin ist bereits ausgehandelt.
Ausserordentliche Zeiten bedürfen ausserordentlicher Massnahmen. Klingt gut. Und ist schnell gesagt. Was aber sagt man damit genau? Analyse einer zweischneidigen Rhetorik.
Eine Replik auf Ulrich Bröckling – und eine Verteidigung des Unternehmertums
Die Begriffe «Globalisierung» und «Wissensgesellschaft» sind mehrdeutige Wieselworte, die den wissenschaftlichen und wirtschaftspolitischen Diskurs beherrschen. Der Autor will durch Widerlegung von Vorurteilen zur Begriffsklärung und Versachlichung der Debatte beitragen.