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Cover: Übers Meer
März 2016

Ausgabe 1034 - März 2016

Übers Meer: Alex Perry zur Ahnungslosigkeit Europas gegenüber dem eigentlich so nahen Kontinent Afrika.

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In dieser Ausgabe

Schwerpunkt

In Afrika

In Afrika

Die Titelgeschichte unserer Märzausgabe, nun online lesbar: Der Kontinent wird täglich reicher und selbstbewusster. Höchste Zeit, dass wir ihn besser verstehen lernen.

Helfen wollen

Der Westen spielt sich gegenüber Afrika noch immer als wohlwollender grosser Bruder auf. Für eine Geschäftsbeziehung taugt das nicht.

Im Kongo

Im Kongo

Wer die Berge des Virunga-Nationalparks erklimmt, begegnet wundersamen Riesenpflanzen – und den eigenen Instinkten. Ein Reisebericht.

Dossier

Diderots Trojanische Pferde

Die französischen Aufklärer gelten als unerschrockene Helden der freien Rede. Ihren Kampf gegen kirchliche und königliche Satzungen fochten die Publizisten mit subversiven Mitteln – und freundlicher Unterstützung der Zensurbehörde.

Wut im Netz

Das Problem wurde früh erkannt, ist aber noch immer ungelöst: In der Anonymität des Webs grassiert eine Unkultur aus Tipp-Tourette, Cholerik und Diffamierung. Was tun?

Ans Eingemachte

Ans Eingemachte

Russische Schriftsteller wissen, was politische Zensur bedeutet. Das gilt nicht nur für die Klassiker, sondern auch für ihre Nachkommen. Eine neue Generation sagt nun offen: die Erinnerung an die totalitäre Vergangenheit hilft, eine totalitäre Zukunft zu verhindern. Das allein reicht aber nicht.

Recht auf Unfug

Menschen haben das Recht, Dummheiten zu verbreiten. Damit hat Political Correctness ein Problem. Doch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verhindert, dass die Schweiz Exzentriker in die Mitte zwingen kann. Das ist wichtig und richtig.

Aktuelle Debatten

Unerwünschte Follower

Die Geheimdienste sammeln Bürgerdaten heute per Schleppnetz. Das kümmert keinen – bis es zu spät ist. Eine Anleitung zum Schutz gegen digitale Übergriffe.

Privilegienwirtschaft

Es gibt gute Gründe, gegen die heutige Finanzwirtschaft und ihr Bankenwesen zu protestieren. Mit Kapitalismus haben sie allerdings wenig zu tun.

Weitere Beiträge

Editorial

Während eines klugen Vortrags begann der CEO einer Schweizer Privatbank plötzlich von einer verschlafenen Fischerstadt namens Bagamoyo zu erzählen. Vor zehn Jahren, auf meiner Reise entlang der Küste Tansanias, deutete noch nichts darauf hin, dass Bagamoyo auf dem Radar von Schweizer Bankiers landen könnte. Seither hat sich vieles getan. Im

Making of 1034

Making of 1034

Am Meer Der alte Hafen von London, nah an den Weltmeeren und nah an den Börsen, ist ein grossartiger Ort für ein Gespräch über Afrika. «Wenn wir an Afrika denken, sehen wir noch immer arme Kinderlein oder böse Mächte», sagt der langjährige «Time»-Reporter Alex Perry, während draussen der Wind

Heiter bis wolkig

Ich liege öfter falsch, als mir lieb ist. Ein Beispiel: Nie hätte ich gedacht, dass Donald Trump sich so lange im amerikanischen Präsidentschaftsrennen halten würde. Kognitive Niederlagen bergen indes auch grosse Chancen. Sie helfen, eigene Überzeugungen als Hypothesen zu erkennen, die ständig überprüft werden wollen. Machen wir den Test im

Aktuelles

Krankheit lohnt sich

Krankheit lohnt sich

Prävention wird kaum honoriert, Krankheit dagegen zuverlässig finanziert. Die Pflege-Unternehmerin Alessia Schrepfer erklärt, warum diese Fehlanreize Patienten und Pflegekräfte belasten – und weshalb das System von Grund auf neu gedacht werden muss.