Reduit der kurzen Socken
Jeroen van Rooijen: Hat das Stil? 200 Fragen und Antworten zur kultivierten Lebensart. Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung, 2011.
Jeroen van Rooijen: Hat das Stil? 200 Fragen und Antworten zur kultivierten Lebensart. Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung, 2011.
Zum Schutz hat er sich Latexhandschuhe übergestreift. Nun rubbelt er mit dem Lappen zwischen den Buchstaben herum, verwischt über dem Wort die Farbe und verteilt dann den Schmierfilm kreisförmig auf der Fläche. Es ist eine mühsame, schmutzige Arbeit. Zuerst muss man ein Stahlgerüst aufbauen, um überhaupt hinauf zum Tatort zu
Solar Impulse von Bertrand Piccard verkörpert Kreativität, Unternehmertum und Innovation: die Weltumrundung mit einem Solarflugzeug. Alfred N. Schindler nennt es eines der inspirierendsten Cleantech-Projekte. Ein Gespräch über den Willen, Grenzen zu verschieben, und die Zukunftswelt.
Die heutigen Demonstrationen in den westlichen Metropolen markieren den Anfang eines Verteilungskampfes um leere Staatstöpfe.
Rolf Dobelli sagt: Wir denken systematisch falsch. Im Grunde sind wir Jäger und Sammler in Hugo-Boss-Anzügen, wollen das aber nicht wahrhaben. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller und Unternehmer über fehlerhafte Denkmuster, Monogamie und männliches Statusverhalten.
Ich wurde in den letzten Wochen unzählige Male danach gefragt, wieso ich mich entschieden hätte, meine Karriere bei einer Investmentbank nach so kurzer Zeit schon wieder zu quittieren. Ich will die Frage hier beantworten. Die Monate und Jahre, die ich nun in der Finanzbranche verbrachte, waren eine gute Schule. Nicht
Eine Weltregierung ist eine schlechte Idee. Aber sind Bruno S. Freys FOCJ eine taugliche Alternative? Praktische Überlegungen zeigen: eher nicht. Eine Replik.*
Die Künstlerin Ingeborg Lüscher erzählt von ihrer Arbeit mit Sonderlingen im Tessin und den Grenzen ihrer eigenen Menschlichkeit. Und sie erklärt, weshalb sie den Nachlass von Harald Szeemann trotz Verbundenheit mit der Schweiz nach Los Angeles verkaufte.
Der Verhaltensökonom Ernst Fehr erforscht, wie Menschen Entscheidungen treffen. Und zeigt, dass Empathie und Altruismus dabei eine grosse Rolle spielen. Seine Erkenntnisse bieten einen doppelten Mehrwert im Wettbewerb um die hellsten Köpfe der Welt.
Die Drittmittelakquisition stellt Schweizer Universitäten vor Herausforderungen, bietet aber Chancen: Staat, Stiftungen und Wirtschaft können von koordinierter Hochschulfinanzierung profitieren. Diese Erkenntnis setzt sich jedoch nicht überall durch.
EFSM, EFSF, ESM. Die Abkürzungen wirken kurios, sind aber ernst gemeint. Und illustrieren perfekt die neue politökonomische Unübersichtlichkeit. Was genau passiert in der Europäischen Union? Wer wird mit wessen Geld gerettet?
Universitäten können heute unternehmerisch agieren und aktiv Fundraising betreiben. Noch herrscht allerdings allgemeine Zurückhaltung. Mitunter, weil sich Alexander von Humboldt vor 200 Jahren nicht durchsetzen konnte. Das dürfte sich ändern.
Allgemeinbildung, Gymnasium und Latein: ein Plädoyer für mehr klassisch-kritischen Geist.
Die Kultur der permanenten Innovation – die sucht Daniel Borel, Gründer von Logitech, an der EPFL. Darum hat sich seine Firma auf dem Campus angesiedelt. Dass er da auch auf Konkurrenten trifft, stört ihn nicht. Hauptsache, er hilft, die Zukunft neu zu erfinden.
Die ETH Lausanne ist heute der Prototyp einer unternehmerischen Hochschule. Patrick Aebischer hat sie mit Hilfe privater Förderer für den globalen Exzellenz-Wettbewerb fit gemacht. Nun will er einen Schritt weitergehen und eine Renaissance der europäischen Universitätskultur einläuten.
Exzellenz: dieser magische Begriff war es, der, in Kombination mit einem ausgeprägten helvetischen Sinn für Praktisches, in der Schweiz bereits im 19. Jahrhundert renommierte Lehrende und Forschende angezogen hat. Ihre Spitzenleistungen rückten damals jene Rohstoffe ins Zentrum der gesamtgesellschaftlichen Aufmerksamkeit, die im 21. Jahrhundert wichtiger geworden sind als alle Bodenschätze: