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Aktuelles

Säen und ernten

Säen und ernten

Der Genfer Privatbanquier Thierry Lombard tut, was schon seine Vorgänger vor 150 Jahren taten: Geld verdienen und Gutes tun. Dabei genügt es nicht, Cheques auszustellen. Der Banquier über den Nutzen des Gebens, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und seine Familiengeschichte.

Trödelmarkt? Gestaltende Kraft!

Der Schweizer Stiftungssektor ist eigentlich ziemlich gut in Form. Das Problem: er nimmt sich selbst kaum als solchen wahr. Es braucht einen höheren Organisationsgrad und eine klare Ausrichtung. Unternehmerische Gedanken zum Stiftungswesen – und drei Szenarien.

Treuhänder der Allgemeinheit

Treuhänder der Allgemeinheit

Mehr Selbstbewusstsein, mehr Wirkung, mehr Dialog mit der Gesellschaft – SwissFoundations-Präsidentin Antonia Jann will, dass Stiftungen aus der selbstverschuldeten Anonymität heraustreten. Ein Gespräch über die helvetische Zivilgesellschaft.

Sinn und Sinnlichkeit

Sinn und Sinnlichkeit

Ein Plädoyer wider die grassierende Spezialisierung und das Abarbeiten des Status quo im akademischen Betrieb. Erfahrungen, so Künstler und Philosoph Jens Badura, müsse man machen – und nicht nur darüber schreiben oder reden.

Editorial

Sie halten die 1000. Ausgabe in Händen. 1000 ist eine schöne Zahl. Also feiern wir zusammen mit unseren Lesern und Autoren ein wenig, aber nicht zu viel. Wir arbeiten weiter hart an der Qualität und den Inhalten unserer Zeitschrift. Was alles im Oktober läuft, erfahren Sie im Veranstaltungskalender unserer Website.

Lieber still als schrill: Einige Zeilen über uns

Wer weiss noch, was gestern oder vorgestern das Land beschäftigte? In modernen, massenmedial animierten Gesellschaften ist es schwierig, den Massstab zu wahren, vom Überblick ganz zu schweigen. Das erzeugt Stress, und dieser Stress schweisst zusammen. Die mediale Stressbewirtschaftung erzeugt erst das Gefühl gesellschaftlicher Verbundenheit – Bürger eines Stresskollektivs ist folglich, frei

Realitätsabgleich in der U-Bahn

Mein Freund Harry weigert sich, die Londoner Subway zu benutzen. Weil er seinen Führerschein abgeben musste und sich keinen Chauffeur leisten kann, verwendet er ein kleines Vermögen darauf, sich von Taxis in der Gegend herumfahren zu lassen. Jeden Tag zur Arbeit und wieder nach Hause, am Wochenende zum Club in

«Gefällt mir» gefällt mir nicht

Wäre Italienisch nicht nur eine schöne, sondern auch eine europaweit verstandene Sprache, so wäre längst bekannt, dass Indro Montanelli (1909–2001) einer der bedeutendsten Journalisten des 20. Jahrhunderts war. Controcorrente – gegen den Strom – war sein lebenslanges Markenzeichen, auch dann, als in den bleiernen Siebzigerjahren sogar sein «Corriere della Sera» ängstlich