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Aktuelles

Der Skeptiker

Der Skeptiker

Er hat Friedrich August von Hayek und Isaiah Berlin persönlich gekannt und geschätzt. Heute zählt John Gray selbst zu den einflussreichen Intellektuellen Grossbritanniens. Und zieht die Ökonomen Marx und Keynes dem «Utopisten» Hayek vor. Ein Streitgespräch.

Hehlerische Polizei

Mein Telefon klingelt. «Stadtpolizei Züri, grüezi. Sind Sie Frau Teitler?» Die freundliche Männerstimme in breitem Zürcher Dialekt erhellt meinen grauen Morgen. Ich: «Ja.» Dann halten beide einen Moment inne. Ich, weil ich überlege, was ich verbrochen haben könnte. Warum der Polizist eine Pause macht, weiss Gott. Dann fragt der Beamte,

…der Lethargie

Der Mensch wird von zwei Grundtrieben bewegt und gedrängt: dem Lebenstrieb und dem Todestrieb. Ziel des ersteren ist, Lust und Befriedigung zu finden, dem Leben Sinn abzugewinnen, Ziele zu erreichen. Der Todestrieb arbeitet in die entgegengesetzte Richtung: Er will das Aktivierungs- und Erregungsniveau herabsetzen, sucht den toten Zustand, arbeitet in

Im Taka-Tuka-Land

Im Taka-Tuka-Land

Mit Pippi-Langstrumpf-Politik haben wir es zu tun, wenn ihre Repräsentanten oder die Bürger glauben, die Gesellschaft per Dekret einem idealisierten Wunschbild entsprechen lassen zu können.

Der Sport heiligt die Mittel –  wie lange noch?

Der Sport heiligt die Mittel – wie lange noch?

An der Spitze des Sports geht es um Geld, Macht und Günstlingswirtschaft. Die Korruption geht weit und sitzt tief. Unternehmen, die den Sport unterstützen, wissen das, tun aber nichts dagegen. Auch die Politik spielt mit. Der Sport hätte Besseres verdient. Seine Förderer auch.

Demokratie. Wie viel Selbstbestimmung darf es sein?

Demokratie. Wie viel Selbstbestimmung darf es sein?

Die Menschen in Europa leben heute in demokratisch verfassten Gesellschaften. Das ist eine grosse Errungenschaft. Sie haben die Wahl, jene zu wählen, die sie regieren – und sie auch wieder abzuwählen. Doch stellen sich die demokratisch etablierten Wahlmöglichkeiten vieler europäischer Bürger bei näherer Betrachtung zugleich als ziemlich eingeschränkt dar. Alle vier

Wir brauchen keine Herrschaft

Wir brauchen keine Herrschaft

Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von allen anderen, sagte einst Winston Churchill. Für David D. Friedman ist dies ein Grund, über neue Staatenmodelle nachzudenken. Je weniger Herrschaft, desto besser. Gedankenaustausch mit einem amerikanischen Anarchisten.

Wenn Blinde Blinde regieren

Unter dem Diktat internationaler Akteure wird das Volk zur Gefahr für die Ordnung. Unfähig, die richtigen Entscheidungen zu treffen, sind aber nicht die unwissenden Bürger, sondern die orientierungslosen Eliten.

In der Krise?

In der Krise?

Demokratie braucht eine gesellschaftliche Grundlage, Handlungsspielraum – aber auch Schranken. Hat die Confoederatio Helvetica von allem genug?

Verfassungsform des Zweifels

Unumstössliche Wahrheit oder ergebnisoffener Suchprozess? Eine Demokratie kann sich als beides verstehen. Aber sie kann nicht beides sein. So oder so: die Entscheidung obliegt den Bürgern – und die können sich täuschen.

Schöne Literatur – nützlich oder elitär?

Schöne Literatur – nützlich oder elitär?

Merkwürdig doch, dass dort, wo überhaupt noch über Literatur – über sogenannte schöne Literatur – debattiert wird, vorab von deren Markttauglichkeit und Aktualität, allenfalls von deren Nützlichkeit für die Gesellschaft die Rede ist. So auch in unserm Kolumnen-Dialog. Wir reden von Literatur nicht als Kunst, sondern als Medium für etwas, das

Kiosk

Die Frau ist im Bild, Diana tot, Lady, wie weiter im Leben, Löcher gestopft, Laken geglättet, Liebling gefüttert, Tierwelt zum Trost, doch dem Elend kein Ende, Lonesome George ist auch nicht mehr. Die Frau mit Herz erliegt dem Verstand eines Arztes, vertraut auf die Wirkung des Stoffes, aus dem Romane