zum Inhalt

Aktuelles

Zu Guy Krnetas «Unger üs»

Zu Guy Krnetas «Unger üs»

Mundartliteratur erscheint schwer zugänglich – die eigenwillige Schreibweise wirkt abschreckend. Doch wer sich darauf einlässt, etwa auf Gedichte von Kurt Marti, entdeckt: Die Lektüre funktioniert überraschend gut, selbst bei ganzen Büchern im Dialekt.

Wie ich ein Libertärer wurde

Wie ich ein Libertärer wurde

Als ich feststellen musste, dass das Geld, das in Opern, Konzerte und andere Formen der «Hochkultur» gesteckt wird, fast ausschliesslich aus bürgerlichen, wirtschaftsnahen Kreisen stammt, geriet mein Weltbild ins Wanken.

Die verantwortungslose Partei

Die SP ist die effizienteste Spielerin in der Schweizer Parteienlandschaft. Sie ist erfolgreich, weil sie in vielen Fällen ein Doppelspiel betreibt. Ein Blick auf die Mechanismen hinter dieser Täuschung.

Editorial

Der «Monat» entwickelt sich ständig weiter – genauso wie seine Macher und natürlich Sie: unsere Leser. Oft haben Sie uns geschrieben: «Alles wunderbar, was Ihr da zusammen mit Euren Autoren jeden Monat aufs neue ausheckt, aber zuweilen ist es fast zu viel des Guten.» It’s a thin line between Lob

Making of 1024

MORAL MIT HAUT UND HAAREN Nassim Nicholas Taleb, Autor des Bestsellers «Der schwarze Schwan», ist dem «Monat» seit längerem verbunden. Unsere treue Leserschaft wird sich an manchen Essay aus seiner Feder erinnern. Nun widmen wir seinen neuesten Versuchen, unternehmerisches Handeln zu fassen, einen eigenen kleinen Schwerpunkt. Sein Begriff, der den

Zukunft des Print: Sie entscheiden!

Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» sieht seit Jahren buchstäblich rot. Das Edelmagazin «brandeins» steht zum Verkauf. Die «Financial Times Deutschland» ist Geschichte. Axel Springer und Ringier bündeln in der Schweiz ihr Zeitschriftengeschäft in einem Joint Venture. An der Falkenstrasse, der Adresse der vornehmen alten Tante, herrscht neuerdings Dauerhektik. Die Zeitungen Asiens

Die rollende Alternative

Die rollende Alternative

Es ist ein nasskalter Abend. Ich muss nochmal raus und auf die andere Seite der Stadt. Gratis und zu Fuss? Per Tram mit dem 8-Franken-Ticket? Oder mit dem Taxi für 15 Stutz? Nichts dergleichen! Ich lade die Uber-App herunter und probiere ein neues Personentransportsystem aus. Kurz darauf