Der bürgerliche Staatsfeind
Murray Rothbard, der vor 100 Jahren geboren wurde, war einer der wichtigsten intellektuellen Wegbereiter des Anarchokapitalismus. Er hat Javier Milei stark inspiriert – bis hin zum Namen eines seiner Hunde.
ist Anwalt und Notar in Basel sowie Titularprofessor für Privatrecht und Rechtstheorie der Universität Zürich. Er war bereits Anarchist, als er erstmals auf die Schriften von Murray Rothbard stiess.
Murray Rothbard, der vor 100 Jahren geboren wurde, war einer der wichtigsten intellektuellen Wegbereiter des Anarchokapitalismus. Er hat Javier Milei stark inspiriert – bis hin zum Namen eines seiner Hunde.
Wie die Liberalen in der Schweiz 1848 den Liberalismus abschafften, und warum die Besinnung auf anarchistische Wurzeln ihnen auch 2017 gut täte.
Ohne Recht keine Freiheit. Und ohne Staat kein Recht. So denken die Liberalen. Doch sie irren. Plädoyer für eine anarchistische Ordnung der Gesellschaft.
Dass Wolfgang Marx mit seinen anarchistischen Überlegungen nicht einig geht, nimmt David Dürr ihm nicht übel. Schade nur, findet letzterer, dass Marx sich eher auf oberflächliche «erste und naheliegende Überlegungen» beschränkt. Replik auf die Replik.
Rechtsprofessor David Dürr hält ein zivilisiertes Zusammenleben ohne Staat für möglich. Sein Sohn Baschi Dürr, freisinniger Regierungsrat, hält das für schöne Theorie, aber unpraktisch. Das Vater-Sohn-Duo diskutiert über Wehrpflicht, Scharia und ihre Differenzen.
Was haben finanzielle Entschädigungen der Parlamentarier, gescheiterte Referenden und parlamentarische Immunität miteinander zu tun? Für den aufmerksamen Beobachter sehr viel: Die Parlamentarier bedienen sich eigenmächtig aus der Bundeskasse, halten die Kontrolle des Stimmvolks mit schikanösen Referendumshürden auf Distanz, und wollte man sie noch rechtlich zur Verantwortung ziehen, würden sie sich
Die Welle der Staatskonkurse wird wohl von Griechenland aus anrollen. Sie dürfte dann Spanien, Portugal und Italien erfassen, nach anfänglichem Widerstand wohl auch Frankreich, und selbst Deutschland hat kaum Aussicht, von ihr verschont zu werden. Das Land, das für alle anderen haftet, ist ja schon heute auf der Watchlist von
Ohne alle Polemik kann man sagen: Die schweizerische Justiz ist korrupt. Nicht einzelne Richter, sondern die Justiz als solche, und zwar ganz offiziell. Dies gilt zumindest für das sogenannte öffentliche Recht, wo es um Streitfälle zwischen dem Staat und einem Privaten geht. Hier werden sämtliche Urteile von Richtern gefällt, die
Steuerbetrug begeht nicht, wer Steuern trickreich umgeht; Steuerbetrug begeht, wer Steuern erhebt – so meine unbotmässigen Gedanken, als ich kürzlich wieder einmal das alljährliche Steuerdeklarationsformular aus dem Briefkasten zog. Das bedarf der Erläuterung. Betrug ist nach den Strafgesetzbüchern der meisten Länder ein Vermögensdelikt, bei dem der Täter durch Arglist – man spricht
Wir freien Schweizerinnen und Schweizer werden nicht von oben beherrscht. Wir sind niemandem Gehorsam schuldig ausser den Gesetzen, die wir uns selbst geben, sei es direkt, sei es indirekt über unsere Stellvertreter, die wir alle vier Jahre mit frischer demokratischer Legitimation ausstatten. Soeben haben diese neu legitimierten Volksvertreter ihre erste
Die neuen «Too Big To Fail»-Gesetzte gelten für alle systemrelevanten Unternehmen. Nicht ganz: der Staat, das systemrelevante Unternehmen par excellence, klammert sich aus. Das ist inkonsequent, findet David Dürr.
Wir leben in einem Rechtsstaat. Das klingt gut. Aber man kann es auch anders formulieren. Wir leben in einem Staat mit Rechtsmonopol. Das klingt weniger gut. Wozu brauchen wir den Rechtsstaat eigentlich?