Ausgabe 1092 - Dezember 2021 / Januar 2022
Wer ist hier der Boss?: Unternehmerinnen, die übersehenen feministischen Heldinnen. Ein Gespräch mit Gabriela Manser und Sabina Schumacher Heinzer.
In dieser Ausgabe
Schwerpunkt
Idiotische Streitereien
Forscher beraten Politiker, ohne sie zu respektieren. Politiker verweisen auf die Wissenschaft, ohne sie zu würdigen. Das ist keine gute Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit.
«Es wird eine gewisse Konformität erwartet»
Ob Pandemie oder Klimawandel: Politiker instrumentalisieren die Forschung, um ihre Interessen durchzusetzen. Damit untergraben sie die wissenschaftliche Freiheit.
Wissenschaft von Pekings Gnaden
Die globalen Aktivitäten des chinesischen Parteistaats stellen auch in Europa die akademische Freiheit in Frage. Es braucht eine überlegte liberaldemokratische Reaktion.
Dossier
«Gender Identity» undermines feminism
In the past decades, our understanding of sex and gender roles has significantly changed. If new laws cut all references to biology, disadvantages will inevitably follow for women.
The redefinition of «gender» harms women
Gender-critical feminism corrects the errors that go hand in hand with the socio-political popularization of the concept of gender.
«Wir müssen Vorbilder sein für die jungen Frauen»
Zwei Chefinnen von Schweizer Familienunternehmen geben Auskunft über Frauenkarrieren im Jahr 2021. Dabei geht es um Ausbildungswege, militärische Ausdrucksweisen und weibliche Führungsqualitäten.
Die Umdeutung von «Gender» schadet den Frauen
Der genderkritische Feminismus korrigiert die Irrtümer, die mit der gesellschaftspolitischen Popularisierung des Genderbegriffs einhergehen.
200 Jahre Emanzipation der Frauen
Neuerungen, Pionierinnen, Rückschläge: Die Geschichte vom Liberalismus und jene vom Feminismus sind eng miteinander verschränkt.
Die Wahl der Geschlechtsidentität untergräbt den Feminismus
Das Verständnis von Geschlecht und Geschlechterrollen hat sich in den letzten Jahrzehnten mehrmals verändert. Wenn nun in der Gesetzgebung der Bezug zur Biologie ganz gekappt wird, bringt das Frauen erhebliche Nachteile.
Das Erklimmen der Pyramide ist mühsam
Die Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt lässt sich nur schwer bekämpfen. Sie ist oft Vorurteilen und impliziten Konventionen geschuldet.
Karriereknick Mutterschaft
Geschlechternormen haben nach wie vor einen starken Einfluss auf die berufliche Laufbahn. Frauen, die ein Kind bekommen, büssen oft erheblich an Einkommen ein.
Gleichberechtigung beginnt im Kopf
Der «Reykjavík Index for Leadership» untersucht, wie stark Frauen und Männer in verschiedenen Ländern als gleichermassen geeignet wahrgenommen werden, Führungspositionen zu besetzen. In Island, Spanien und Grossbritannien wird Frauen viel zugetraut.
Aktuelle Debatten
Weihnachtsmärkte hinter Gittern
Am Weihnachtsfest soll das Gemeinsame im Zentrum stehen. Doch in diesem Jahr wird das Trennende betont.
Eine Andere Akademie
Das Punktesammeln im Grundstudium und der Publikationsdruck im Doktorat machen die Universität für kreative Köpfe unattraktiv. Eine neue Hochschule kann den Innovationsgeist wiederbeleben.
Leistungsprinzip im Wahlprospekt, Günstlingswirtschaft in der Praxis
Die FDP steht für Freiheit, Leistung und Wettbewerb. Parteiintern sieht es jedoch anders aus: Es entscheiden Beziehungen, Identitätspolitik und das Diktat der Zentrale.
Journalisten sind deutlich linker als die Wähler
Umfragedaten aus 17 westlichen Ländern zeigen, dass Journalisten rot-grüne und EU-freundliche Parteien unterstützen, nationalistische oder libertäre aber ablehnen.
Weitere Beiträge
Editorial
«Hyperinflation is going to change everything. It’s happening.» Jack Dorsey, Gründer und CEO von Twitter, am 23. Oktober 2021 Am 18. Februar 1796 um 9 Uhr morgens schleppten Bürger die Papiergeld namens Assignats produzierende Druckmaschine auf die Place Vendôme in Paris, zerstörten sie und zündeten sie an. Assignats wurden
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Industrielle wie Künstler lieben Qualität und Leistung. Ihre Liaison entspinnt sich über Jahrhunderte und kommt nun an in einer vernetzten Kreativitätswirtschaft.
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Die Sammlung Ricola zeigt ihre vielfältigen Kunstwerke nicht in einer eigenen Dauerausstellung, sondern integriert sie in den Büroalltag ihrer Mitarbeiter.
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Stefan Felber: Warum Kirche und Staat durch Zivilreligion ihr Wesen verfehlen.
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The End of… Realität
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Wie wissen wir, dass Ötzi 5300 Jahre alt ist?
Dank der C14-Methode können wir Zehntausende von Jahren in die Vergangenheit blicken.