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Björn Hayer

ist Literaturkritiker.

Strategisches Blendertum mit Flüchtlingen

Strategisches Blendertum mit Flüchtlingen

Ein laues Lüftchen für grossen Wind zu verkaufen, mag ­zumindest marketingtechnisch gut sein. Für einen Roman erweist sich strategisches Blender­tum hingegen als fatal, wie man an Gertrud Leuteneggers neuem Prosawerk «Späte Gäste» studieren kann. Wir befinden uns in einem Bewusstseinsstrom, jedoch nicht fliessend, sondern in schleppender Zeitdehnung: Nachdem die

Kurzvermessung der digitalen Welt

Das Netz verändert Lebens- und Verlagswelt – aber verändert es auch die Literatur? Der Schriftsteller Daniel Kehlmann über unmögliche Romankonstellationen, unmögliche Userkommentare und über digitale Verantwortung.

Das Netz im Buch

Hinter unseren Bildschirmen warten tausend menschliche Träume auf ihre multimediale Erfüllung. Aber im Netz – und in unserem Umgang damit – lauern auch Gefahren, die in ihrer Tragweite bisher kaum bemessen werden können. Ein idealer Stoff für viele Schriftsteller. Was fängt die Literatur damit an?