Noble Ziele können zum Ruin führen
Etiketten wie rechts und links machen heute nicht mehr deutlich, welche Realpolitik damit gemacht wird. Hilfreicher wäre eine Unterscheidung zwischen Gesinnungs- und Verantwortungsethik.
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Etiketten wie rechts und links machen heute nicht mehr deutlich, welche Realpolitik damit gemacht wird. Hilfreicher wäre eine Unterscheidung zwischen Gesinnungs- und Verantwortungsethik.
Die Geschichte des «Schweizer Monats» hat ein dunkles Kapitel. Es hält Lektionen für heute bereit.
Die Frage sollte nicht lauten, wann es für ein Land moralisch geboten ist, neutral zu sein, sondern wie es der Schweiz gelingen kann, möglichst nützlich und ungefährlich zu sein.
Wetter, Essen, Automarke: Fast alles wird politisch. Ideologie ist für viele Teil der Identität. Das schadet allen.
Egal ob Islamismus, Gruppenvergewaltigungen, Messerstechereien, Homophobie oder Frauenhass: Geht es nach den Linken, sind die Rechten schuld daran.
Ursprünglich als Sicherheitsnetz konzipiert, ist der Sozialstaat zum Rundum-sorglos-Angebot gewachsen. Doch im Streben nach der sozialen Utopie zerstört er sein eigenes Fundament.
Im massenmedialen Gezänk zwischen rechts und links ist es schwer, liberal zu bleiben. Trotzdem – oder gerade deshalb – muss die Freiheit gegen sozialistische wie nationalistische Kollektivismen verteidigt werden.
Nach dem Nein zur 10-Millionen-Initiative mokiert sich das linksurbane Kommentariat über die angebliche Irrationalität der Befürworter. Und offenbart damit die eigenen Denkfehler.
Die Ausgaben des Bundes laufen aus dem Ruder. Höchste Zeit, dass die Bürger die Politiker zur Verantwortung ziehen.
Die Antwort auf frauenverachtende Männer und männerhassende Feministinnen ist nicht weniger Männlichkeit, sondern gute Männer.
Künstliche Intelligenz kann journalistische Produkte besser und Prozesse effizienter machen. Zugleich bedroht sie die Glaubwürdigkeit und das selbstständige, kreative Denken. Die Herausforderung besteht in der richtigen Balance.
Die Migrationspolitik muss vom ruinösen Sozialismus der Linken befreit werden. Die Schweiz braucht eine liberale, leistungsorientierte Migration.
Unter der grossen Koalition werden die neuen Schulden zu 95 Prozent zweckentfremdet. Die Taschenspielertricks zulasten künftiger Generationen werden sich rächen.
Die internationalen Gesundheitsbürokraten wollen uns das Fleischessen und Weintrinken vergraulen. Bei anderen Gesundheitsrisiken bleiben sie dagegen auffällig still.
Linke wie Rechte blenden in der Debatte über die 10-Millionen-Schweiz-Initiative etwas Entscheidendes aus: Die starke Immigration ist massgeblich hausgemacht.
Das Leben im digitalen Schaufenster der sozialen Medien verführt Millionen dazu, sich mit anderen Leuten zu vergleichen. Das führt zu Unzufriedenheit, Neid und Depression.