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Aktuelles

Du musst dein Leben steigern!

Du musst dein Leben steigern!

Die Wachstumsrhetorik ist ein grosses Missverständnis. Europa ist seit der frühen Neuzeit auf mehr als Wachstum angelegt: auf Lebenssteigerung. Stichworte zu einer Neufassung der europäisch-unternehmerischen Idee vom reichen Leben.

Kommentar: Warm anziehen reicht nicht!

Kommentar: Warm anziehen reicht nicht!

Die griechische Schuldenkrise ist mehr als wirtschaftlich – sie ist politisch und gesellschaftlich. Da strukturelle Probleme nicht durch Finanzhilfen zu lösen sind, wird sie sich auf Europa ausbreiten. Wie schützt sich die Schweiz davor? Ein Kommentar zu den absehbaren Folgen.

The facebook bubble

The facebook bubble

A specter haunts financial markets: bursting bubbles. Few can predict them, but ETH professor and risk scientist Didier Sornette can. After analyzing data from the most successful social media company with Peter Cauwels, they concluded: Facebook is vastly overvalued.

Die Facebook-Blase

Die Facebook-Blase

Der Social Media-Musterschüler Facebook will an die Börse gehen. Dazu sollte er sich noch etwas einfallen lassen. Sonst stellt sich die Frage, welcher Traum zuerst platzt: der vom kostenlosen Weltnetzwerk oder der vom Duell auf Augenhöhe mit Google?

Mut zur Beweglichkeit

Mut zur Beweglichkeit

Die Finanz- und Verschuldungskrise hat auch ihr Gutes: sie bereitet den Weg für eine Reform der beruflichen Vorsorge und die Stärkung der Autonomie des Beitragszahlers. Vom Umgang mit Risiko und Rendite in der Altersvorsorge.

Heile unternehmerische Welt

Es war einmal eine heile Welt. Sie war bevölkert von Gewerbetreibenden, selbständig Erwerbenden, kleinen und mittleren Unternehmen. Sie wussten, was es bedeutet zu wirtschaften. Es war die Zeit der einfachen Ökonomie: verdienen, sparen, reinvestieren. Dann aber übernahmen grosse multinationale Unternehmungen, zumeist Aktiengesellschaften, das Zepter und liessen die Gewinne der KMU

Die Zeit der Parteien ist vorbei

Die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» veröffentlichte eine «Grabrede auf den Liberalismus». Die (Un-)Popularitätswerte der deutschen FDP, seit 2009 als kläglicher Bündnispartner der bürgerlichen Koalition fungierend, lassen in der Tat mutmassen, dass man schon einmal den Pfarrer rufen sollte. Aber auch die Sozialdemokratie ist in der Krise, wenn man dem Wochenblatt

Gefühlshandel

Mit verhaltener Sorge beobachten die Händler den Verlauf der Ereignisse. Sie erkennen das Schicksal an den Zeichen über ihren Köpfen, an den Zahlen auf dem Laufband, der Kurve auf der Anzeigetafel, den farbigen Pfeilen und Säulen auf den Bildschirmen – im Sekundentakt. Die Wohlfahrt der Nationen entscheidet sich in höheren Sphären.

Sind Sie nicht googlebar? Dann sind Sie sympathisch!

Googlen Sie Personen, die Sie gerade erst kennengelernt haben? Lesen Sie, was Rihanna oder Demi Moore twittern? Haben Sie mich schon einmal gegooglet oder im Facebook gesucht? Für welches der unzähligen Profile haben Sie sich entschieden? Und glauben Sie, ich hätte alle Profile selbst erstellt? Egal, ob bei Prominenten, Möchtegernprominenten

Wider die Gleichgültigkeit!

Wider die Gleichgültigkeit!

Offene Gesellschaften sind schön, aber anstrengend. Karl Popper verfasste sein Plädoyer für sie während des Zweiten Weltkriegs. Seither herrscht Frieden, doch wächst die Gleichgültigkeit. Unsere freie Ordnung verdient mehr Engagement.

Augen auf und durch

Wirtschaftswachstum allein löst das Schuldenproblem nicht, zeigt die Erfahrung. Staatsbankrott ist unrealistisch, versteckte Enteignung fern. Europa bleibt nur: sparen und Steuern erhöhen – zwei bittere, aber notwendige Optionen.

«Three to Tea»

Die amerikanische Tea-Party-Bewegung wird medial als Auffangbecken libertärer bis urkonservativer Aussenseiter mit antiquiertem Weltbild karikiert. Doch das Bild vom protestfreudigen Hinterwäldler ist falsch. Die Bewegung hat starke feminine Wurzeln.