Das Problem ist nicht die Lösung
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Bazon Brock – denn der Profidenker geht auch mit 75 keinem Kunst-Battle aus dem Weg. Lehrstunde bei einem der letzten grossen Kunstgurus mit Breitbandhorizont.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Bazon Brock – denn der Profidenker geht auch mit 75 keinem Kunst-Battle aus dem Weg. Lehrstunde bei einem der letzten grossen Kunstgurus mit Breitbandhorizont.
Mit jedem Projekt offenbaren sich dem literarischen Übersetzer inhaltliche Herausforderungen. Seine Selbstwahrnehmung bestimmt die Qualität seiner Arbeit. Obwohl er wenig Geld und Anerkennung erhält, erfüllt er eine für die Gesellschaft wertvolle Aufgabe.
ORT: im unplatonischen Ideenhimmel es Verfassers ZEIT: am Tag vor St. Nimmerlein, also frühestens am Ende unseres Jahrhunderts
15 «Gault Millau»-Punkte: Werner Tobler gilt als «Kochgott».
Europas Protestparteien zeigen: Viele Menschen blenden Realitäten aus, statt sie zu verändern. Ihre Proteste wirken kindisch und orientierungslos – blosse «Ohne-mich!»-Reaktionen auf die Krise.
Die europäische Gemeischaftswährung Euro befindet sich in einem krisenhaften Prozess des Niedergangs. Derzeit wird dieser Prozess in erster Linie als ökonomische Krise beschrieben, doch liegen der Entwicklung, deren Zeugen wir sind, kulturelle Ursachen zu Grunde.
Bemerkungen und weitere Gedanken zum «Schlaraffenland» von Andrea Caroni im «Schweizer Monat», Ausgabe Mai 2012.
Hanspeter Thür, Eidgenössischer Datenschutzbeauftragter seit 2001, ruft aus: «Am Ende muss der Datenschützer das Bankgeheimnis gegen die Banken verteidigen!» Für die Linken hört der Schutz der Privatsphäre auf, wo es ums Portemonnaie geht. Und die Bürgerlichen, für die der Datenschutz eigentlich beim Portemonnaie beginnt, geben neuerdings klein bei. Der Zeitgeist
Die Reichen. Eine unscheinbare Wendung ist mit voller Wucht zurück. Bürger, Medienleute und Politiker, die nicht klassenkämpferisch veranlagt sind, sondern bloss den Zeichen der Zeit folgen, arbeiten an der Konstruktion eines neuen diskursiven Feindbildes. Man beachte die Verwendung des bestimmten Artikels. Es ist nicht die Rede von Leuten, die mehr
Durch Ideologie und Klientelismus getrieben, verteilt die Politik heute grosszügig Nutzungsverbote und -einschränkungen, ohne dass diese für den Schutz der Bürgerrechte notwendig wären.
Die Bedeutung meines aus dem Griechischen stammenden Vornamens lautet: die Fremde. Und genau das ist es, was ich mein ganzes bisheriges Leben lang war. Was mir anfangs Mühe machte, hat sich inzwischen als Vorteil erwiesen, den ich bewusst einsetzen kann. In Italien und in den USA nimmt man mich als
Ein Pick-up fährt langsam die Strasse herauf, das Motorrad kommt aus der Gegenrichtung. Wenig später folgt ein grüner Pkw, auch er bremst nicht ab. Eine schlanke Passantin wird einen weissen Schal schwenken, das letzte Zeichen für die Sterbende. Sie ist noch bei vollem Bewusstsein. Man hört Geschrei und die
Publikationen aus Bern haben es in sich. Da wäre zum Beispiel das Forschungsmagazin «Horizonte», das vom Schweizerischen Nationalfonds herausgegeben wird und mit einem Skandal aufwartete: Der «Schweizer Nationaldichter» wird des kolonialistischen Denkens überführt (Dezember 2011, Nr. 91, S. 22 f.). Wenn der Schweizerische Nationalfonds könnte, so würde er wohl gerne