Arbeiten Sie eigentlich gerne?
Und wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Leben? Lohnarbeit, Freiwilligenarbeit und Selbständigkeit: Neue Erkenntnisse aus der Glücksforschung
Und wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Leben? Lohnarbeit, Freiwilligenarbeit und Selbständigkeit: Neue Erkenntnisse aus der Glücksforschung
Gärtnern, Brot backen oder sich mit griechischer Philosophie befassen! Erreichbarkeitsverweigerer Tom Hodgkinson ist von Westlondon ins ländliche Devon gezogen und verkündet von da aus Alternativen zum langsamen Tod in der Lohnarbeit.
Freiheit vom Zwang zur Arbeit? Diese Grundidee des bedingungslosen Grundeinkommens erfreut sich in allen Parteien wachsender Popularität. Dabei fusst sie auf einer Kritik an der Lohnarbeit, die hoffnungslos veraltet ist.
Mein eigener Arbeitsweg führte mich schon in jungen Jahren zu Fashionshows auf der ganzen Welt. Modephotographie. Egal, ob in Kairo oder New York: Make-up, Licht, harte Linien, Wimpernaufschlag, Lippenstift. Nun diese Flipflops in rotem Dreck. Zwei Beine, die, balancierend, einen mühsamen Schritt vor den anderen tun. Der Weg zur
Der Schriftsteller Peter Stamm forderte jüngst lautstark mehr staatliche Unterstützung für die finanziell gebeutelte Autorenzunft. Dass ein selbsternannter Vertreter seiner Berufsgattung in deren Namen wiederholt einen Platz auf dem Subventions-Ponyhof einfordert, ist vorhersehbares Kalkül. Dies erfolgreich als zivilisatorischen Imperativ zu verkaufen: immerhin eine respektable Leistung. Der allgemeine Zuspruch darauf:
Er zeichnet und malt, liebt Cervelats, baut Skulpturen, und den Coverphotos schöner Models treibt er schon einmal Finger durch die Wangen. Beni Bischof weiss: das Leben ist kein Ponyhof. Aber als Spielwiese taugt es ausgezeichnet.
«Bumm!» statt Boom: der britische Schriftsteller John Lanchester hat einen Bestseller über die Finanzkrise geschrieben. Statt auf Zahlen und Fakten setzt er auf literarisierte Einzelschicksale und zeigt: Nichts ist mehr sicher. Auch dort nicht, wo es Geld regnet.
Emil Zopfi führt als Bergführer durch den Zürcher Üetliberg.
Was ist Politik? Eigentlich ist es das Aufzeigen alternativer Lösungen zu bestehenden Problemlagen. Alles könnte auch anders sein, wir müssen es nur wollen, lautet die Kernbotschaft der meisten Politstatements. Aber wie viel Reformpotential ist heute wirklich realistisch – angesichts von Schuldenbergen, etablierten sozialen Besitzständen und einer wachsenden Zahl von Wechselwählern, die
Zuerst die Quizfrage: Was ist schlimmer, echte oder gefühlte Ungerechtigkeit? Die Antwort aus dem Munde von Hans-Ulrich Wehler, dem Verfasser des fünfbändigen Opus magnum «Deutsche Gesellschaftsgeschichte» und einem der renommiertesten deutschen Historiker der Gegenwart: «Das Gefühl von gefühlter Ungerechtigkeit dürfte schwerer wiegen.» Dies gab Wehler in einem «Spiegel»-Interview
Carpe diem wird gerade wieder einmal neu erfunden: YOLO. Das Akronym steht für You only live once und wurde jüngst in Deutschland zum Jugendwort des Jahres gekürt. Aber nicht nur unsere jugendlichen Nachbarn greifen das als Lebensmotto verkleidete Modewort auf. Der Blankoscheck für jegliche Dummheit kursiert auf allen Radiostationen und
Eben hatte ich mich gründlich und zeitraubend mit dem Thema auseinandergesetzt, das halb Deutschland in Atem hielt: Darf man den lieben Kleinen die Ausgaben von Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf, Otfried Preusslers Kleiner Hexe oder Michael Endes Geschichten von Jim Knopf heute noch vorsetzen, die seit langem im Büchergestell stehen? Da