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Aktuelles

Die Nationalbank als Hoffnungsträger

Der Bundesrat und die Schweizer Banken demontieren unseren Finanzplatz. Sie tun das in einem labilen Umfeld. Das Finanzsystem der westlichen Welt hat sich seit 2008 ebenso selbst demontiert und befindet sich in einem kritischen Zustand. Europa und die USA erkaufen sich mit der Droge des billigen Geldes kurzfristige Sicherheit und

Schweizer Revolutionär

Alfred Eschers Einfluss auf die moderne Schweiz ist enorm. Er verquickte privates Unternehmertum und öffentliches Engagement, war Treiber eines Wirtschaftswunders und prägte die Politik des jungen Bundesstaats. Vom dramatischen und lehrreichen Leben in einer Umbruchzeit.

…der Aufmerksamkeitsgier

Twitter, Facebook, Instagram und die ganze virtuelle Welt der Social Media sind für viele das echte Leben. Intimes ist gedankenlos und impulsiv per Tastendruck im Äther verewigt, beliebig für Unbekannte verfügbar und der Kontrolle des Versenders entglitten. Kürzlich wurde bekannt, dass kaum vorstellbare Mengen an Datensätzen mit privaten Informationen von

Weniger Staatsangestellte, mehr Freiheit

Weniger Staatsangestellte, mehr Freiheit

Die Staatswirtschaft wächst auch in der Schweiz. Staatsangestellte ersetzen Milizpolitiker und kooperieren eng mit Verbands- und Gewerkschaftsfunktionären. Gegen diese Machtkonzentration hilft nur Wettbewerb – in der Wirtschaft und besonders in der Politik.

Wirtschaftsdemokratie wagen

Wirtschaftsdemokratie wagen

Demokratische Politik und die bestehenden politischen Institutionen verlieren zusehends an Gewicht. Und internationale Finanzmärkte werden zum Taktgeber gesellschaftlicher Entwicklungen. Deshalb braucht es eine Demokratisierung der Wirtschaft. Diese setzt dort an, wo sich zu viel Macht ballt.

Wo der Hammer hängt

Wo der Hammer hängt

Spannungen zwischen Wirtschaft und Politik gehören zur Ordnung der Freiheit dazu. Nicht aber das anmassende Hineinregieren einer sich allmächtig gebärdenden Politik. Die Einengung der Privatsphäre hat wahrhaft destruktives Potential.

Verflochten und entfremdet

Politische und wirtschaftliche Eliten überschneiden sich immer weniger. Die einen beklagen eine «Ökonomisierung der Lebensverhältnisse», die anderen eine «Regulierungswut» der Politik. Beide haben recht. Doch Nostalgie ist fehl am Platz.

Unerträgliche Leichtigkeit?

Ich zähle mich nicht zu den hartgesottenen Kulturpessimisten. Deshalb will ich auch nicht in ein allgemeines Lamento über den Zu- bzw. Missstand der einen oder anderen Kunstform einstimmen. Ich kann aber mit Sicherheit sagen, dass es nicht an zeitgenössischen kulturellen Leistungen mit Anspruch mangelt, die ihre verdiente Anerkennung erfahren. Trotzdem

Felsgeburt

Felsgeburt

Der deutsche Schriftsteller Thor Kunkel ist aus dem eitlen Berlin auf die ruhige Riederalp im Wallis gezogen. Wenn er gerade nicht schreibt, wandert er. Seine hier exklusiv vorliegende «Bergmeditation» ist nicht weniger als der würdige literarische Abschluss des Wanderherbsts 2013.

Mut zur Lücke!

Man nehme Buch und Schere, schneide sich durch Seiten und Sätze – und schreibe so eine neue Geschichte. Jonathan Safran Foer bastelt nicht nur sein Besteck selbst, sondern auch seine Bücher. Ein Gespräch über die kreative Neuordnung der Wortwelt und die tröstliche Existenz von Lexika.

Der Testosteronbunker von Usedom

Der Testosteronbunker von Usedom

Die Journalistin und Schriftstellerin Silvia Tschui erhielt Zutritt zu Deutschlands renommiertestem Boxstall. Entstanden ist dabei das flirrende literarische Kurzportrait einer abgeschotteten Männergesellschaft. Und die ist so angenehm nicht.

Bünzliges Bümpliz

Die afghanische Graffiti-Künstlerin «Shamsia» (aka Ommolbanin Hassani) ist im Westen sehr beliebt. Ihr Markenzeichen sind lebensgrosse Frauenfiguren in leuchtendblauen Burkas, die sie auf die grauen und durchlöcherten Mauern der afghanischen Hauptstadt Kabul sprüht. Der jungen Künstlerin und Kunstschuldozentin wird hoch angerechnet, dass sie zumindest den Anspruch der Frauen auf

Dreihundertdollarsandwiches

«Singapur ist teuer», warnte ich ihn schon am Telefon. Mein Schweizer Freund lachte und meinte, dass es wohl teurer als zwischen Basel und Chiasso kaum sein könne. Er sollte sich bös irren. Als er kam, zeigte ich ihm den Wasser speienden Merlion und die anderen Wahrzeichen der Stadt, unter anderem