Die Mär vom Sparen
Der Staat, so heisst es auch hierzulande, sei daran, sich kaputtzusparen. Ein populärer Irrtum: Die Staatsausgaben wachsen seit Jahren zuverlässig. Höchste Zeit, genauer hinzublicken.
Der Staat, so heisst es auch hierzulande, sei daran, sich kaputtzusparen. Ein populärer Irrtum: Die Staatsausgaben wachsen seit Jahren zuverlässig. Höchste Zeit, genauer hinzublicken.
Das Schweizer Milizsystem wird als Gegenentwurf zu entfesselter Freizeitgesellschaft und Individualisierung beschworen. Es ist einmalig in Europa und historisch gewachsen, ausserdem überparteilich verankert. Aber: es steht am Scheideweg.
Ein hoher Akademikeranteil ist nicht Ausdruck eines hohen Bildungsniveaus. Im Gegenteil: die Bachelorisierung aller Berufe entwertet die Lehre. Gedanken zur Zukunft des dualen Bildungssystems.
Wer über die Wirtschaft spricht wie über eine Schraubenfabrik, verpasst die Herausforderungen der Zukunft. Überlegungen zur mythologisierten Produktivität.
Sandro Mazzoni führt ein Kino, in dem B-Movies gezeigt werden.
Wir gelten als Zeitschrift, deren Autoren ordnungspolitisch sauber argumentieren. Auf diesen Ruf sind wir stolz – und wir werden ihn auch weiterhin pflegen. Wir sind aber auch ein Magazin, das den Irrsinn postmoderner Geldpolitik in allen seinen Facetten seit Jahr und Tag ausleuchtet. Die Schweizerische Nationalbank unter ihrem Präsidenten Thomas Jordan
Wie sollen ältere Arbeitnehmer ins Wirtschaftsleben integriert werden? – Ein Essay von Nikolaus Storz.
Mehr Scouts! Der Herausgeber hat Lars Kolind in den helvetischen Bergen kennengelernt. Der dänische Unternehmer hielt ein Seminar über sein neuestes Projekt, das auch im Management-Bestseller «Unboss» nachzulesen ist. Führung braucht keine rigiden Hierarchien – wohl aber Kompetenz. Und Erfahrung. Die hat sich Kolind bei den Pfadfindern schon in jungen
Unter Vertretern der schreibenden Zunft ist es verpönt, sich politisch zu outen. Viele meiner Kollegen träumen insgeheim davon, dass sich Fakten, Zahlen und Analysen gleichsam von selbst zu einem kohärenten Bild verdichten, das der Schreibende dann bloss noch in Textform zu bringen hat. Das wird als höchste Liga des Journalismus
Es ist an der Zeit, die bibliothèque coloniale des Liberalismus aufzuarbeiten.
Schweizer Medien und Wähler vergeuden zu viel Aufmerksamkeit mit Blicken auf die politischen Ränder