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Rudolf Wehrli

Jahrgang 1949, promovierte an der Uni Zürich in Theologie, Germanistik und Philosophie. Nach McKinsey war er in Führungsfunktionen tätig, zuletzt als Verwaltungsratspräsident bei Clariant.

Einspruch!

Einspruch!

Nicht Ungleichheit, sondern historisch einmalige Homogenität dominiert die Lebens­wirklichkeit. Eine Ergänzung zum Themenschwerpunkt der letzten Ausgabe.

Die Mär vom Sparen

Die Mär vom Sparen

Der Staat, so heisst es auch hierzulande, sei daran, sich kaputtzusparen. Ein populärer Irrtum: Die Staatsausgaben wachsen seit Jahren zuverlässig. Höchste Zeit, genauer hinzublicken.

Befreit die Kultur!

Wer den Status quo der staatlichen Kulturfinanzierung hinterfragt, gilt schnell als Kunstbanause. Ein einfacher Hebel könnte aber Kulturbudgets erhöhen und die öffentliche Hand entlasten: die Anerkennung von Gemeinnützigkeit im Subventions- und Steuersystem.

Nur öko ist nicht nachhaltig

Nur öko ist nicht nachhaltig

Wilhelm Tell kannte nachhaltiges Handeln. Heute ist das Wort alltäglich, doch seine volle Bedeutung bleibt oft unbekannt: Nachhaltigkeit ist ein komplexer ökonomisch-sozio-ökologischer Dreiklang. Die Ökonomie muss den Grundton setzen, denn Nachhaltigkeit ist wirtschaftlich oder sie ist nicht.

Die Aktionärsdemokratie ist ein Mythos

Die Aktionärsdemokratie ist ein Mythos

Alle reden von der Aktionärsdemokratie, der Minder-Initiative sei Dank. In der realen Welt herrscht jedoch die Aktionärsoligarchie. Assetmanager, Pensionskassen- und Vermögensverwalter haben das Sagen. Die grosse Frage ist: Wie kommen die Eigentümer – die mündigen Aktionäre – zu ihrem Recht?