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Aktuelles

Das Beste aus zwei Welten

Die SRG versteht es, das Beste aus zwei Welten zu vereinen: Sie gibt sich unternehmerisch, schluckt aber jedes Jahr 1,2 Milliarden Franken Gebührengelder. Aufkommende Kritik lächelt sie weg. Die Chancen sind gross, dass das auch weiterhin so bleibt.

Töpfe, Töpfe, Töpfe

Töpfe, Töpfe, Töpfe

Im Schweizer Medienbetrieb zanken alle nur noch um öffentliche Gelder, die Privaten eingeschlossen. Weshalb wir den Geldfluss einschränken oder umlenken müssen, um die Debatte neu zu beleben.

Service public netto

Die SRG verhält sich oft wie ein Privatsender. Sie ist aber öffentlich finanziert. Deshalb braucht es eine klare Aufgabenstellung.

Alternative: Lücken füllen

Statt Programme und Verbreitungskanäle zu fördern, sollte sich der Bund auf die Förderung von Inhalten konzentrieren, die Private nicht bereitstellen. Nur so gelingt es, den Rundfunkmarkt auf lange Frist technologisch flexibel und effizient zu halten.

Alternative: Vereinfachen

Auch in Zukunft gibt es noch Platz für die SRG. Allerdings nicht als Sendeanstalt, sondern als Produzentin. Das wäre nicht nur den Privaten gegenüber fair, es würde auch zur Medienvielfalt beitragen.

Alternative: Zusammenspannen?

Die gezielte Zusammenarbeit zwischen öffentlich und privat kann beiden Seiten nützen. In der Medienbranche bedrohen solche Public-Private-Partnerships (PPP) aber auch die Angebotsvielfalt und die Unabhängigkeit der Redaktionen. Welche Vorbehalte und Probleme gibt es? Und wie sind sie zu lösen?

Gemeindepolitik: Jenseits der Rhetorik

Gemeindepolitik: Jenseits der Rhetorik

In der Schweizer Eidgenossenschaft ist die politische Gemeinde die kleinste, dem Bürger nächste Einheit mit grosser Alltagsrelevanz. Sie ermöglicht unmittelbare Mitgestaltung. Doch über liberale Leitplanken und deren praktische Umsetzung wird hier wenig nachgedacht.

Brexit oder die Beständigkeit der Nation

Brexit oder die Beständigkeit der Nation

Der Pulverdampf der Brexit-Abstimmung hat sich verzogen und mit den Worten von Lord Wellington, dem Sieger von Waterloo, ist man geneigt zu sagen: «Es gibt nichts, was schlimmer ist als eine Niederlage – mit Ausnahme eines Sieges.» Das haben sich wohl auch Boris Johnson und Nigel Farage gedacht, und sind

Editorial

Endlich Sommerferien, endlich Zeit zu lesen – wobei wir von der Lektüre der meisten Managementratgeber abraten. Denn in puncto Managementtechniken gab es seit den römischen Sklavenhaltern kaum Innovationen. Behauptet jedenfalls der Altertumswissenschafter Jerry Toner. Ja, stimmt ihm Raymond Hofmann zu, allerdings orientieren sich in unseren volatilen Zeiten auch nur noch wirklich