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Cover: Seuche Moralismus
Juni 2020

Ausgabe 1077 – Juni 2020

Seuche Moralismus: Seuche Moralismus Wie Überkorrektheit die Gesellschaft vergiftet.

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In dieser Ausgabe

Schwerpunkt

Die vernachlässigte Bedrohung

Cyberangriffe gefährden das souveräne Handeln von Staaten wie auch von Unternehmen. Essentielle Infrastrukturen wie die Energieversorgung oder der Verkehr sind in der Schweiz ungenügend gegen Risiken geschützt.

Wir nähern uns Peak IT

Wir nähern uns Peak IT

Je weiter die Digitalisierung fortschreitet, destoweniger zusätzlichen Nutzen bringt sie. Früher oder später müssen wir unsere Abhängigkeit von der Informationstechnologie reduzieren.

Dossier

Faites vos jeux!

Nutzen Sie die Gunst der Stunde und schöpfen Sie aus dem Vollen! Ein Plädoyer für ein Leben mit Stil, Spiel und Genuss – sobald es wieder geht und solange es noch geht.

Kerngesund sterben, bitte!

Auch in der Schweiz spielen sich die Bundesbehörden mittlerweile als das gesundheitliche Gewissen der Nation auf. Mit «präventiver Gesundheitsförderung» wollen sie Zivilisationskrankheiten den Garaus machen.

Aktuelle Debatten

Hauptstadt des Bewahrens

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Bern hätte die Voraussetzungen für eine dynamische Region. Doch statt Chancen zu packen, bleibt der Kanton von anderen abhängig und gefällt sich in der Opferrolle. Ein Weckruf zum Abschied.

Weitere Beiträge

Editorial

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«Modern fiat money is a bubble, as it has no explicit future payoffs, yet people value it in exchange.» Stephen Williamson, Wirtschaftswissenschafter, in der «Review» der Federal Reserve Bank of St. Louis (Second Quarter 2018, Vol. 100, No. 2) Anfang Mai habe ich mein Bankkonto geplündert und über 90 Prozent

64.4

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Prozent betrug nach Schätzungen der Europäischen Kommission die Lohnquote in der Schweiz im Jahr 2019.

Hier spricht der Geist Roland Baaders

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Ende März sprang ein Buch aus dem Stand auf Platz 2 der deutschen Sachbuch-Bestsellerliste des «Spiegels», mit dem nur wenige Beobachter gerechnet hatten. Der 57jährige Risikospezialist Markus Krall geht darin mit Wirtschaft, Gesellschaft und Politik unmissverständlich hart ins Gericht. Somit ist Krall aktuell der erfolgreichste libertäre Autor im deutschsprachigen

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Dieser Roman ist ein doppeltes Wagnis. Für den Leser, der sich leicht verirrt in den Satz­ungetümen, den ausschweifenden Beobachtungen, den frei assoziierenden Erinnerungen. Aber auch Reto Hänny selbst wagt einiges: Zum dritten Mal schreibt der 1947 im bündnerischen Tschappina geborene Autor nun ein und dieselbe Geschichte, die doch immer

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Es ist mittlerweile 30 Jahre her, da verkündete der amerikanische Politologe Francis Fukuyama das Ende der Geschichte. Nach dem Untergang des Kommunismus würden sich nun weltweit Liberalismus, Demokratie und freie Marktwirtschaft durchsetzen. So kann man sich irren. Fukuyama übersah schlicht und ergreifend, dass der liberale Westen durch Strukturen der Selbstorganisation

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