Kolumne
«Inhalte überwinden»
Gäbe es eine Satire-Partei in der Schweiz, sie hätte an vorderster Front für die Initiative «AHV plus» gekämpft.
Ein Glas Wein mit Frank Urech
Frank Urech ist Co-Gründer des Möbel-Online-Shops Mooris.ch.
Multikulti
«Multikulti» ist die so alberne wie despektierliche Verballhornung von «Multikulturalismus». Kritiker verorten dessen Ursprung wahlweise in linker Naivität, in Werterelativismus oder in der Hinterhältigkeit, die westliche Kultur abschaffen zu wollen. Dabei lässt sich dem eigentlich von bester liberaler Offenheit getragenen Konzept einiges abgewinnen, wenn man nicht den Rechtsrahmen unterschätzt und
Ein letzter Sommerabend an der Limmat
Olivia Kühni verbringt einen letzten Sommerabend an der Limmat
Durchatmen, weitermachen
Wie soll man als selbstbewusste, liberal eingestellte Frau reagieren, wenn das eigene Aussehen oder Privatleben beurteilt werden?
Populisten und Versager
Trump, Sanders, Farage, Hofer, Grillo, Le Pen, Varoufakis: Die Liste der lautstarken Anti-Establishmentarier von links und rechts wird länger.
Ein Glas Wein mit Roland Bartholet
Roland Bartholet ist VR-Präsident der Seilbahn-Baufirma BMF in Flums.
Elite
Es vergeht kaum ein Tag, ohne dass sich irgendwer über «die Eliten» ereifert, im raunenden Plural. Wer auch immer damit mit «denen da oben» im Einzelfall gemeint ist, die Phalanx der negativen Konnotationen, die ihn treffen, ist stets dieselbe: Ignoranz, Arroganz, Abgehobenheit, Degenerierung, Klüngel, Verlogenheit. Man reibt sich die Augen:
Nacht des Monats mit Christian Wenker
Im Basler Zolli kennt man den Zootierarzt Christian Wenker.
Bürgerlich
Sämtliche nichtlinken Parteien heften sich das Etikett «bürgerlich» an. Das klingt solid, liberal und harmlos; in vielen Fällen passt das auch. Nichtlinks sind indes auch die ganz und gar nicht harmlosen Agitatoren von Pegida, die sich als («besorgte») «bürgerliche Bewegung» sehen, und die «bürgerlich-konservative» AfD, die an der Grenze
Nacht des Monats mit Frédéric Zwicker
Frédéric Zwicker stellt sich Fremden als «Zwieback» vor.
Bitte anständig sein
Banker, die trotz Milliardenverlusten und schlechten Eigenkapitalrenditen Millionenboni kassieren, korrupte Manager und bestechliche Beamte – sie alle sind Treiber des Volkszorns. Und was öffentlich als Skandal wahrgenommen wird, dient für Bürokraten aller Couleur als Einladung, Menschen mit Hilfe von Gesetzen und Verordnungen zu «erziehen». Der Einzelfall wird damit nicht selten zum
Konsequent liberal: Ehe für alle
Die Haltung zur sogenannten Homoehe taugt nicht zur Verortung eines Bürgers im Links-rechts-Spektrum.