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Cover: Wir brauchen die Liebe zur Freiheit
September 2021

Ausgabe 1089 - September 2021

Wir brauchen die Liebe zur Freiheit: Und die Grosszügigkeit, sie dem anderen zuzugestehen. Ein Gespräch mit Christian Lindner. Niall Ferguson: Was von Corona bleibt.

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In dieser Ausgabe

Schwerpunkt

Ohne Umwelt kein Freihandel

Ohne Umwelt kein Freihandel

Das hauchdünne Ja des Schweizer Stimmvolks zum Abkommen mit Indonesien deutet auf eine wachsende Skepsis gegenüber dem Freihandel hin. Bei der Aushandlung neuer Verträge müssen ökologische Bedenken berücksichtigt werden.

Dossier

Jenseits von Ballenberg

Jenseits von Ballenberg

Mit Bioanbau lassen sich umweltfreundliche Lebensmittel produzieren. Um eine wachsende Weltbevölkerung zu ernähren, darf sich eine ökologische Landwirtschaft jedoch technologischer Innovation bei Indoor-Produktion und Gen-Editierung nicht verschliessen.

Aktuelle Debatten

Schwyz ist mehr als «Bauern» und «Bonzen»

Schwyz ist mehr als «Bauern» und «Bonzen»

Im Kanton Schwyz leben nicht nur abgehobene Reiche und rückständige Ureinwohner, sondern eine gut durchmischte, moderne Bevölkerung. Auch gibt es keine Schwyzer Lebenslüge, wie kürzlich im «Schweizer Monat» klischeehaft behauptet wurde.

Sagen Sie Ja, damit ich Ja sagen kann

Sagen Sie Ja, damit ich Ja sagen kann

Für die meisten Menschen ist das Heiraten eine Selbstverständlichkeit. Nicht aber für homosexuelle Paare. Sie sind von der Ehe ausgeschlossen. Am 26. September könnte sich das an der Urne ändern.

Weitere Beiträge

Editorial

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«Paul?» «Mama!» «Ich glaube, dein Besuch möchte sich verabschieden.» Aus dem Film «Ödipussi» von Loriot (1988). Der Staat verhält sich mehr und mehr wie die überfürsorgliche Mutter eines kerngesunden Teenagers. Obwohl dieser von Coronaviren nachweislich kaum betroffen ist, will sie ihn zu Hause einsperren, lässt ihn nicht tanzen gehen, verbietet

Tausendsassa der Moderne

Tausendsassa der Moderne

Sophie Taeuber-Arp zierte lange die 50-Franken-Note. Die Alleskönnerin malte, zeichnete, gestaltete, lehrte, gründete eine Avantgarde-Zeitschrift, entwarf mit Leichtigkeit Häuser wie Bekleidung – und noch viel mehr.

Weit mehr als die drei Schlüssel

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Warja Lavater, die international geschätzte Grafikerin, prägte mit ihren Werken US-Verlage und französische Schulen. Ihre Schlüssel zieren das UBS-Logo. Im Alter überraschte sie durch die Trennung von ihrem Künstler-Ehemann Gottfried Honegger. Nun wird sie wiederentdeckt.

Die solitäre Kreative

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Innovativ, vorwärtsgewandt und eklektisch: Erna Yoshida Blenk erarbeitete zwischen Zürich und Tokio ein malerisches und gestalterisches Werk. Ihre damals völlig neuartigen Anleihen an ostasiatischen Stilen machten sie zu einer Ausnahmeerscheinung, die Kategorien sprengte.

The End of…  Downtown Switzerland

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Wenn sich der «Stadt-Land-Graben» weiter vertieft, wenn Fakten im «postfaktischen Zeitalter» noch stärker entwertet werden und wenn die Staatsquote der Schweiz weiter anwächst, dann wird Zürich keinen Sinn mehr sehen in einer Mitgliedschaft innerhalb einer stagnierenden Eidgenossenschaft, einer Schweiz voller staatsnaher Betriebe, Wissenschaftsskeptikern und Wenigverdienern. Der Kanton, der

Aktuelles

Krankheit lohnt sich

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Prävention wird kaum honoriert, Krankheit dagegen zuverlässig finanziert. Die Pflege-Unternehmerin Alessia Schrepfer erklärt, warum diese Fehlanreize Patienten und Pflegekräfte belasten – und weshalb das System von Grund auf neu gedacht werden muss.