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Interview

Spät oder zu spät?

Spät oder zu spät?

Datenschutz ist in Medien präsent, doch am Stammtisch umstritten. Er findet langsam Eingang in Politik und Parlamente. Aber wie können Datensammler Privatsphäre schützen? Ein Gespräch über fehlende Widerstände, irrationale Ängste und echte Risiken der Digitalisierung.

Unser digitaler Schatten

Das Netz umgibt uns überall. Engt es uns aber mit Kontrolle ein oder bringt es uns durch Verknüpfung weiter? Beides, meint Sascha Lobo, denn Genialisches und Diabolisches liegen immer nah beieinander. Ein Blitzgespräch über Internetphänomene und die dunkle Seite von Mark Zuckerberg.

Roastbeef und Apple Pie

Roastbeef und Apple Pie

Milch und Honig mögen in den USA zwar nicht geflossen sein. Dennoch bot das Land seinen Einwanderern lange Zeit so viele Annehmlichkeiten, dass der Sozialismus auf der Strecke blieb. Holt er heute auf? Ein Gespräch über politische Label, rhetorische Verwirrungen und konkurrierende Kirchen.

Heimat am Horizont

Heimat am Horizont

Warschau, New York, Tokio – die Nomadin Joanna Bator passiert mühelos geographische wie zeitliche Grenzen. Ein Gespräch über die polnische Nachkriegszeit, japanische Subkulturen und zukünftige Generationen.

Tänzchen am Abgrund

Der Euro zeigt es: zu viel Einheit verdirbt den Brei. Der europäische Freundschaftsverbund hält dann am besten, wenn man ihn lose lässt – forciert man die Nähe, schwindet der Friede. Wer ist schuld an der Misere? Die Frivolität einer Generation, die keine Ernstfälle mehr kennt.

Am Rande des Chaos

Am Rande des Chaos

Der Historiker Niall Ferguson sucht im Rauschen der Ereignisse nach Signalen, die den Menschen prägen. Und er stellt die Frage: Was, wenn es anders gekommen wäre? Ein persönlicher Schnelldurchlauf durch die Geschichte: von A wie AJP Taylor über N wie neutrale Schweiz bis Z wie Led Zeppelin.

«Ich glaube nicht an diesen  Hokuspokus!»

«Ich glaube nicht an diesen Hokuspokus!»

Seit seinem Rückzug aus der Finanzbranche kann Oswald Grübel frei reden. Ein Gespräch über Hochfrequenzhandel, die Bankenbranche als halbstaatlicher Sektor und ein in der DDR geschultes Sensorium für sozialistische Anwandlungen – zu denen auch Antritts- und Abgangsentschädigungen gehören.

«Die Staatshasser sind zu Etatisten geworden»

«Die Staatshasser sind zu Etatisten geworden»

Ueli Maurer kritisiert Medien für mangelnde Nähe zum Publikum und zu starke Verflechtung mit der Macht. Er mag die WOZ, lehnt aber 1968er-Deutungsansprüche ab. Stattdessen setzt er auf Wiederverbürgerlichung der Schweiz durch engagierte Frauen und eingebürgerte Ausländer – ernsthaft?