Klassenbester
Der Fussballclub Basel steckt im selben Dilemma wie viele Schweizer Unternehmen: er will in der globalen Spitzenliga mitspielen und muss lokale Demut zeigen. Über den Spagat zwischen VIP-Lounge und Muttenzerkurve.
Verleger und Unternehmer mit BA Media Luzern. Wirtschafts- und Magazinjournalist, Fussballfan. Autor von «Sepp – König der Fussballwelt». War Mitglied der Chefredaktion von «Bilanz» und «CASH».
Der Fussballclub Basel steckt im selben Dilemma wie viele Schweizer Unternehmen: er will in der globalen Spitzenliga mitspielen und muss lokale Demut zeigen. Über den Spagat zwischen VIP-Lounge und Muttenzerkurve.
Das Schweizer Wohlstandsniveau wäre ohne die vielen kleinen und mittleren Unternehmen nicht denkbar. Dass eine grosse Zahl die Geschäfte im Ausland macht, verblüfft und weckt Fragen. Vor allem in Zeiten der verzerrenden Frankenstärke.
Der Präsident der Pilatus-Flugzeugwerke, Oscar J. Schwenk, ist ein Besessener. Jetzt baut er erstmals einen Düsenjet – und sinniert über Qualität: im Verwaltungsrat, bei den Produkten, bei den Mitarbeitenden. Im Gespräch mit einem Mann, der gegen die Regeln der In-dustrie denkt.
Reto Stumps Firma Stump Foratec ist im Präzisionsbohrgeschäft zuhause. Bei Pendelbohrungen oder Drainagen macht das Schweizer Unternehmen keine Abstriche an der Qualität.
Der Multiunternehmer Markus Oberholzer ist international engagiert. Schweizer Qualität sieht er in Gefahr – durch hausgemachte Faktoren und durch Preisschwund. Weil Gutes nichts mehr kosten darf. Was ist dagegen zu tun?
Der Kanton Schwyz hat sich eine «Success Story» gebaut. Nun spürt er die negativen Konsequenzen dieses Erfolges. Wer könnte die Historie besser erklären und die neuen Strategien stringenter -beschreiben als ein Regierungsrat mit 19 Jahren Amtserfahrung?
Vor 131 Jahren hat die Familie Elsener in Ibach begonnen, Messer zu schmieden. Ge-wachsen ist ein -Weltkonzern, der keiner sein, sondern Familienunternehmen blei-ben will. Präsident und -Geschäftsführer Carl Elsener über das Soziale am Unterneh-mertum und die falschen Anreize.
Warum ist der Leader unter den Seilbahnherstellern in Goldau zu Hause? Warum ist die Schweiz der richtige Standort – trotz Frankenstärke und Reglementsdichte? Und: findet man hier genug Spezialisten? Der Chef der Seilbahnherstellerin Garaventa gibt Antworten.
Er ist der einzige Schweizer in seinem Unternehmen in Pfäffikon, und er kennt den Kanton Schwyz sehr genau. Der Finanz- und Strategiespezialist Ilias Läber über Standortvorteile, Finanzcluster und Grenzen der Schwyzer Anstrengungen im Steuerwettbewerb.
Der CEO der Kantonalbank in Schwyz ist ein geradliniger Mensch. Bei einem Treffen beweist er dies und redet nicht um die Herausforderungen des Kantons herum: Eine Sanierung der Finanzen, bessere Infrastrukturen, aber auch rasche Entscheidungen fordert er ein.
Die freiheitliche Wirtschaftsform ist der Ausgangspunkt für Wachstum und Wohlstand aller statt weniger. Die Schweiz aber nimmt freiwillig Abschied vom Wettbewerb und verrentet sich. Eine Einsicht ist nicht erkennbar. Oder doch?
Rolf Soiron, einflussreicher Wirtschaftsführer, kritisiert eine Verrentung der Schweiz. Er beobachtet: Alle fordern Wettbewerb, meiden ihn aber. Alle geisseln den Staat, rufen doch nach ihm, wenn es ihnen nützt. Soiron skizziert drei politische Aufgaben zur Gegensteuerung.
Erik Belfrage ist ehemaliger Diplomat und Berater der grössten Industriellenfamilie seines Landes. International treibt den Schweden das Thema der wettbewerblichen Neutralität um. Er sagt, was in Schweden funktioniert – und was die Schweiz von Schweden lernen kann.
Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse hat eine Studie über die Grösse des staatlichen Fussabdrucks in der Wirtschaft erarbeitet. Dessen Umfang hat selbst die Direktorin überrascht. Wo sieht Monika Rühl den Staat in der Pflicht – und wo nicht?
Urs Siegenthaler, Chefscout des deutschen Bundestrainers, verrät das Erfolgsrezept für eine WM: klare Idee, Schnelligkeit, Spielintelligenz und reibungslose Kommunikation. Der Basler hat für schlechten Fussball keine Zeit.
Konfliktherde in Syrien, Irak und Afghanistan, interstaatliche Krisen zwischen Israel und Palästina, Ressentiments auf Zypern. Friedensarbeit ist gefragt wie selten in der Welt. Ein klarer Fall für die Fifa! Meint jedenfalls ihr Präsident.