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Aktuelles

Pragmatiker, Zweifler und ökonomische Ingenieure

Pragmatiker, Zweifler und ökonomische Ingenieure

Mit der wachsenden Einsicht in die unvermeidliche demographische Entwicklung hat auch in der Schweiz eine breite Debatte über die Zukunft (oder eher das Ende) des Wohlfahrtsstaates eingesetzt. Die Linke tendiert dabei nach wie vor zur Verdrängung der Alterungsproblematik, träumt – zum Teil gegen besseres Wissen – von unrealistischen Produktivitätsfortschritten bzw. Wachstumsraten und

Vorbildliche Sozialisten

Frankreichs politische Elite teilt die Verantwortung ungern mit dem Volk und bevorzugt eigene Entscheidungen. Umso bemerkenswert ist das Experiment, das am 1. Dezember innerhalb einer grossen Partei stattfand.

(0) Preis der Gerechtigkeit

Wir leben in einer komplexen Gesellschaft. Diese Feststellung ist weder besonders neu noch besonders originell. Der amerikanische Soziologe Lewis Mumford hat schon vor Jahren festgestellt, dass bestehende Gesellschaften die Tendenz haben, immer weitere neue Vergesellschaftungen hervorzubringen. Wer diesbezüglich noch Zweifel hat, werfe einen Blick auf die Entwicklung der Steuer- und

(1) Die grosse Umverteilung

Der Staat sollte durch Umverteilung Reich und Arm ausgleichen. Heute jedoch finanzieren diese Gelder erst die Verwaltungsapparate selbst und erreichen Bedürftige nur teuer oder gar nicht. Ein grosser Staat ist nicht zwingend gerecht – auch ein schlanker Staat kann sozial handeln.

(3) Altersvorsorge: zwei Reformansätze

Allein durch Mehreinnahmen und Leistungsabbau lassen sich die Sozialwerke nicht sanieren. Erforderlich ist eine Systemänderung, die das Versicherungsprinzip, das Vorsorgeprinzip und das sozialpolitische Fürsorgeprinzip neu definiert und kombiniert.