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Aktuelles

(0) Scheitern ist nicht strafbar

Der Begriff des Scheiterns (ursprünglich «Schiffbruch erleiden») entstammt weder der Ökonomie noch der Rechtswissenschaft. Er weckt zunächst philosophische und psychologische Assoziationen. Das Bild des untergehenden Schiffs ist aber vielsagend, denn beim Untergang eines wirtschaftlichen Unternehmens sind in der Regel, wie beim Scheitern eines Schiffes, mehrere Personen involviert, als Beteiligte und

(1) Gegen die Jagd auf Sündenböcke

Nachträgliche Besserwisserei, die Verwechslung des Teils mit dem Ganzen und eine Fehleinschätzung des Verhältnisses von Tun und Unterlassen sind jene verhängnisvollen Denkmuster, die jedes Scheitern mit Schuld verknüpfen und die vorurteilsfreie Analyse durch eine Jagd auf Sündenböcke ersetzen.

(6) Schnittstellen der Verantwortlichkeit

Wo Konkurrenz herrscht, gibt es auch Konkurse. Die sprachliche Verwandtschaft beider Begriffe ist kein Zufall, sondern deutet auf innere Zusammenhänge hin, deren vielfältige Schnittstellen Gegenstand dieses Beitrags sind.

«Schöpferischen Zerstörung»

Joseph A. Schumpeter war ein bedeutender Ökonom des 20. Jahrhunderts. Seine Erfahrungen als Unternehmer, Politiker und Wissenschaftler flossen in brillante Analysen ein, die liberale, konservative und interventionistische Perspektiven verband.

Paul Parin zum 90. Geburtstag

Am 20. September wurde der Psychoanalytiker und Schriftsteller Paul Parin 90 Jahre alt. Das Psychoanalytische Seminar Zürich ehrte ihn am 24. September mit einer Matinée. Ein Geburtstagsbrie und zwei Vorträge sind auf den folgenden Seiten zu lesen.

Die Besichtigung eines Jahrhunderts

Christian Haller erzählt drei Generationen: Seine Grossmutter emigriert 1926 aus Bukarest in die Schweiz, sein Grossvater baut dort ein Stahlimperium auf, sein Vater erlebt schwere Zeiten. Der Schweizer Schriftsteller erhält den Aargauer Literaturpreis.