Schweizerreise durch Höhen und Flachland
Dirk Vaihinger (Hg.): «Die Schweizerreise. Erzählungen aus den Kantonen». Zürich / München: Nagel & Kimche 2008.
Dirk Vaihinger (Hg.): «Die Schweizerreise. Erzählungen aus den Kantonen». Zürich / München: Nagel & Kimche 2008.
Werner Bosshard, Beat Jung: «Die Zuschauer der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Zürich: Limmat, 2008
Der Zürcher Autor Peter K. Wehrli, so die Legende dieses Buchs, soll vor vierzig Jahren auf einer Reise den Fotoapparat veragessen haben, was ihn animierte und zwang, mit der Sprache zu fotografieren. Er machte Ein-Sätze-Bilder mit Titelwort. Darin liegt der Clou: ein Bild, ein Satz; ein Satz, ein
Die Polyphonie der vier Landessprachen und Literaturen steht im Zentrum auch der zweiten Ausgabe von «Viceversa Literatur» – des «Jahrbuchs der Literaturen der Schweiz». Wie schon letztes Jahr, erscheint «Viceversa» in einer deutschen, italienischen und französischen Ausgabe, neben «Viceversa Literatur» auch als «Viceversa Littérature» und «Viceversa Letteratura». Jede Ausgabe ist bemüht,
Was wird aus Europa? Bei dieser Frage wird auch überzeugten Europäern zunehmend mulmig zumute. Die Europäische Union erscheint vielen als ein Gebilde, dessen Ziele, Zuständigkeiten und Funktionen nur schwer zu durchschauen sind. Das anfänglich erfolgreiche Wirtschafts- und Friedensprojekt stösst auf den offenen Widerstand der Bürger. Wir beleuchten die Problematik ab
«Mehr staatliche Kontrolle des Finanzsystems!» lautet die Losung der Stunde. Doch wird dadurch das Bankwesen weder sicherer noch moralischer. Am Anfang der Krise stand nicht das Fehlen von Regeln, sondern eine fatale Kombination von Regulierung und Deregulierung.
Die Spekulanten gelten als gierig, überheblich, verantwortungslos. Dabei blendet die Spekulationskritik jedoch aus: die Finanzkrise beruht auf der Illusion der risikolosen Spekulation. Mehr spekulativer Geist hätte allen Beteiligten gutgetan.
Die Zentralbanken haben mit ihrer Politik der tiefen Zinsen die Volkswirtschaften auf der ganzen Welt in die Überschuldung geführt. Nun wollen sie den Teufel mit dem Beelzebub austreiben und noch mehr billiges Geld in den Markt pumpen. Stop! Es gäbe einen erfolgversprechenden Weg aus der Krise.
Krisenzeiten entstellen menschliche Phantasmen zur Kenntlichkeit. Woher stammt die Angst vor den bösen Marktteilnehmern? Eine psychoanalytische Sicht.
Vom unendlichen Warten auf den richtigen Poli-tiker, den es nicht gibt – nicht einmal in den USA
Auch wenn einige unserer Volksvertreter ihre EU-Begeisterung in ihrem Herzen bewahrt haben mögen, so wagen sie es kaum mehr, sie offen auszusprechen. Die Mehrheit der Vertretenen ist in den letzten Jahren zunehmend EU-skeptisch geworden. Wir nutzen die Aussenperspektive, um einen kritischen Blick auf ein politisches Gebilde zu werfen,
Sie kann schalten und walten, wie sie will. Sie ist Exekutive, Legislative und Judikative in Personalunion. Es fehlt ihr bloss die demokratische Legitimierung.
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts steht Europa vor einer entscheidenden Frage: Will es ein freier Kontinent sein oder ein neues paneuropäisches Imperium?
Sitzen Idealisten im EU-Parlament? Oder doch eher Karrieristen und Technokraten? Wen vertreten sie? Und wessen Wohl dienen sie? Der Philosoph Gianni Vattimo über sein Leben in Strassburg.