Après vous, chère langue!
Felix Philipp Ingold: «Gegengabe». Basel/Weil am Rhein: Urs Engeler Editor, 2009.
ist Professor für Moderne Französische Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft Seminar für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich.
Felix Philipp Ingold: «Gegengabe». Basel/Weil am Rhein: Urs Engeler Editor, 2009.
Die Polyphonie der vier Landessprachen und Literaturen steht im Zentrum auch der zweiten Ausgabe von «Viceversa Literatur» – des «Jahrbuchs der Literaturen der Schweiz». Wie schon letztes Jahr, erscheint «Viceversa» in einer deutschen, italienischen und französischen Ausgabe, neben «Viceversa Literatur» auch als «Viceversa Littérature» und «Viceversa Letteratura». Jede Ausgabe ist bemüht,
Felix Philipp Ingold: «Tagesform. Gedichte auf Zeit». Graz: Droschl, 2007.
Sprachen prägen unser Denken vielfältig. Würde eine Universalsprache harmonisches Zusammenleben ohne Missverständnisse ermöglichen? Ein Plädoyer für Sprachenvielfalt und das Erlernen anderer Sprachen neben der eigenen.
Eines der dringlichsten und wohl schwierigsten Probleme Europas ist und bleibt die Sprachenfrage. Es bestehen dazu grundsätzlich zwei Lösungsansätze. Entweder man einigt sich auf eine dominante Sprache – ein globalisiertes Anglo-Amerikanisch –, derer sich jedermann als die eine Verkehrssprache bedient, oder man entwickelt eine Vorstellung von Mehrsprachigkeit, in der die Unterschiede
Bilder besetzen zunehmend unser Bewusstsein und die kritische Distanz geht verloren. Marie-José Mondzain zeigt, wie der Verlust der Interpretationsvielfalt die Bildmacht steigert. Ihre Analysen zur Überwindung kommerzieller Strategien blieben im deutschsprachigen Raum bislang unbekannt.
Jean-Luc Marions Philosophie, im deutschsprachigen Raum noch unbekannt, untersucht Erscheinungen an sich. Im Gegensatz zu Naturwissenschaften fokussiert Marion auf das Erleben von Erscheinungen und betont die passive, empfangende Rolle des erkennenden Individuums.