(5) Mikrofinanz – Werkzeug zur Armutsbekämpfung
Wer investiert in Mikrofinanzinstitutionen? Wer vergibt die Kredite? Und wer erhält sie? Zahlen, Fakten und Geschichten aus einer neuen Welt mit vielen Perspektiven.
Wer investiert in Mikrofinanzinstitutionen? Wer vergibt die Kredite? Und wer erhält sie? Zahlen, Fakten und Geschichten aus einer neuen Welt mit vielen Perspektiven.
Entwicklungshilfe gilt als zivilisatorischer Akt. Aber kann sie auch ein Geschäft für gewinnorientierte Anleger sein? Eine Antwort von responsAbility, einer Zürcher Firma für soziale Investitionen.
Suzann-Viola Renninger im Gespräch mit Urs Egger
Christoph Blocher ist ein streitbarer Politiker mit anerkannten Unternehmerverdiensten. Er kritisiert menschenorientierte Führung als «Chabis» und sieht Menschen als «himmeltraurig», abhängig von Gottes Gnade. René Scheu traf ihn in Männedorf.
Inge Muntwyler feiert ihren achtzigsten Geburtstag und präsentiert sich mit drei Texten über das Alter erstmals der Öffentlichkeit: «Der Tumor», «De mortuis nil nisi bene» und «Vergesst das Lachen nicht». Bislang lasen nur Familie und Freunde ihre Werke.
(1942–1989) «Ich hatte mein Leben als etwas Vorläufiges, Nebensächliches betrachtet, als eine Hauptprobe zur Premiere des Schreibens», so Hermann Burger in den «Ameisen». Der 1942 im Kanton Aargau geborene Schriftsteller Hermann Burger war vom Schreiben geradezu besessen.
Eine Antwort aus dem Stegreif von Rainer Stadler «Die Freiheit der Meinung setzt voraus, dass man eine hat.» (Heinrich Heine. Dieser häufig zitierte Satz wird allgemein Heinrich Heine zugeschrieben. Die Quelle ist nicht bekannt.)
Ed McBain, der in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts den modernen Polizeiroman erfand, stellte jedem Fall seiner Kriminalisten vom 87. Revier eine Erklärung voran. Zwar seien sowohl die Figuren als auch der Schauplatz der Handlung erfunden, die geschilderte Polizeiarbeit jedoch beruhe auf bewährten Ermittlungsmethoden. Einen derartigen Authentizitätsanspruch weist Roger
Jochen Kelter: «Ein Ort unterm Himmel. Leben über die Grenzen – Essays und Texte». Frauenfeld: Waldgut, 2008.
Jeder findet irgendwann seine eigene Strategie, mit den grossen Ungerechtigkeiten des Lebens und den kleinen Banalitäten und Grausamkeiten des Alltags zurechtzukommen. Die Schneiderin Jolie zum Beispiel, nur auf den ersten Blick «adrett und einigermassen langweilig», baut im geheimen kuriose Luftschlösser. Tagtäglich über Hosensäume und Kostümjacken gebeugt, macht sie sich voller
Ron Epstein-Mil: «Die Synagogen der Schweiz». Fotografien von Michael Richter. Zürich: Chronos, 2008.
Der Roman stellt sich in die Nachfolge von Meinrad Inglins «Schweizerspiegel», der ebenfalls mit dem Besuch des deutschen Kaisers in Zürich anhebt, und Kurt Guggenheims «Alles in allem»: ein Epochenroman als Familienroman. «Das Gute» berichtet über mehrere Generationen der mittelständischen Zürcher Familie Frauenlob, und anhand ihres Bildes von der Geschichte
Gerhard Meier, Werner Morlang: «Das dunkle Fest des Lebens. Amrainer Gespräche» Bern: Zytglogge, 4. Auflage 2007.
Ja, so ist es wohl: «Die Welt ist ein grosses Geheimnis! Wehe, wir decken es auf!». Der Satz steht im Debüt des 25jährigen Berners Christian Zehnder. Der schmale Band, die Erzählung «Gustavs Traum», hat es in sich – «es», das Geheimnis. Und man sollte nicht versuchen, es zu lüften. Denn dann
Arthur Zeller, der Geige spielende Sohn eines wohlhabenden Landwirts, hatte sich autodidaktisch zum Fotografen ausgebildet. Gleichzeitig war er Züchter und Kenner des Simmentaler Fleckviehs. Eine einmalige Situation, die es Zeller erlaubte, die wichtigsten Merkmale dieser damals reüssierenden Rinderrasse unter ästhetischen und ökonomischen Aspekten gleichermassen ins rechte Licht zu rücken; seine
Das Freizügigkeitsabkommen der Schweiz mit der EU aus dem Jahre 2002 war ein epochaler Einschnitt in der Migrationsgeschichte der Schweiz. Wie unterschiedlich man auf die danach einsetzende Einwanderung aus den EU-Ländern – und besonders aus Deutschland in die Deutschschweiz – reagieren kann, zeigen die beiden hier zu besprechenden Bücher, die kaum