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Aktuelles

Mut ist gefragt

Beim Bankgeheimnis geht es nicht primär um eine Geschäftsstrategie, sondern um freiheit-liche Grundsätze der politischen Moderne.

Apostel der Freiheit

Papst Benedikt XVI hat das Paulus-Jahr ausgerufen, das noch bis im Juni dauert. Er hat damit das Geschenk besonderer Ablässe an die Gläubigen verknüpft. Passt das zusammen?

«Wo bleibt das persönliche Risiko?»

Sie sind einen rauhen Wind gewohnt. Sie packen an. Und sie sind für schwierige Zeiten gewappnet – jedenfalls in der Theorie: die Unternehmer. Wir führen die Debatte der letzten Ausgabe fort: Wie agiert ein Unternehmer in Krisenzeiten? Und was stört ihn an der Schweiz? Ein Praktiker denkt laut.

Weltrettung auf Pump

Unternehmerischer Erfolg ist die entscheidende Voraussetzung für Wohlstand. Doch Kredit-vergabe allein garantiert den Erfolg nicht. Eine Erwiderung auf das Dossier «Raus aus der Armut! – Mikrokredite» der letzten Ausgabe.

(0) Auftakt

In den Pflegefamilien wurden sie meist nicht mit Namen genannt; sie hiessen schlicht Verdingmädchen oder Verdingbub. Noch vor 50 Jahren gehörten die Verdingkinder – ein Wort, das nur das Schweizerdeutsche kennt – zum ländlichen Alltag und arbeiteten für Kost und Logis bei fremden Bauern. Heutzutage rufen die nackten Zahlen meist ungläubiges Kopfschütteln

(1) Niemandskinder

Waisenkinder, Findelkinder, Scheidungskinder, Armutskinder – es gab viele Gründe für die Fremdplazierung von Kindern. Die Praxis war in der Schweiz bis weit ins 20. Jahrhundert weitverbreitet. Die Aufarbeitung dieses Kapitels der jüngeren Geschichte hat erst begonnen.

(2) Die Armut damals auf dem Land war gross

Suzann-Viola Renninger im Gespräch mit Josef Mooser Was uns heute skandalös erscheint, gehörte im 19. Jahrhundert zur Normalität: Massenarmut auf dem Land. Die Situationen der Familien, aus denen die Verdingkinder stammten, waren noch viel prekärer. Versuch einer historischen Kontextualisierung.

(6) Mein Grossvater, ein Verdingkind

Wenn Kindern das Kindsein gestohlen wird: diese Erfahrung prägt sie ein Leben lang. Warum zerbrechen die einen daran, während die anderen den Bruch später überwinden? Ein Erklärungsversuch. Und eine persönliche Geschichte.

(7) Hesch mi lieb?

Das Verdingkinderwesen im 19. und 20. Jahrhundert ist eine Folge davon, dass das Dreieck aus Erziehung, Arbeit und Liebe in Schieflage geriet. Biblisch-theologische Kriterien können für die richtige Gewichtung den Blick schärfen.

Reinhard K. Sprenger im Gespräch

Er nennt sich selbst einen Staatsfeind. Er fordert den Wandel vom Manager- zum Eigentümerkapitalismus. Und er ist das Enfant terrible seiner Zunft: Reinhard K. Sprenger, Unternehmensberater, Philosoph und Autor. René Scheu hat ihn in Zürich getroffen.