Der neue grosse Bruder
Die USA brauchen dringend Geld. Andere Staaten auch. Sie holen es sich beim Steuerzahler und Sparer. Und verkaufen es ihm als Beitrag zu einer besseren und gerechteren Welt.
Die USA brauchen dringend Geld. Andere Staaten auch. Sie holen es sich beim Steuerzahler und Sparer. Und verkaufen es ihm als Beitrag zu einer besseren und gerechteren Welt.
Warum genau sind die isländischen Banken pleitegegangen? Und könnte dies auch in der Schweiz passieren? Wer diese Fragen beantworten will, muss das Geschäft der Banken verstehen. Dazu braucht es ein wenig Theorie.
Die Schweiz will es allen recht machen. Die Gesetzestreue wird aber kaum honoriert. Weder im Ausland noch im Inland. Zeit für ein Umdenken.
Wohlfahrtsverwahrlosung, Teil I Die Wohlfahrt westlicher Staaten scheint gross. Dennoch klagen viele. Sie fühlen sich betrogen. Das werden sie auch, aber anders, als sie denken. Eine neue Serie zum Thema.
Stärken der Schweiz Der Kleinstaat Schweiz. Wir rühmen die Klein-heit als Wettbewerbsvorteil. So auch die «Schweizer Monatshefte» im Dossier der letzten Ausgabe. Doch führt dieses Selbstverständnis in die Irre. Einwurf eines ehemaligen Botschafters.
«Commercial Diplomacy». Ein schillernder Begriff, nicht nur weil die Diplomatie mit im Spiel ist, deren Protagonisten sich kaum je in die Karten schauen lassen. Eine gängige Definition gibt das amerikanische Institute for Trade & Commercial Diplomacy. Commercial Diplomacy sei Diplomatie mit einem kommerziellen Drall und beeinflusse all die regulatorischen Entscheide
«Commercial Diplomacy». Unter diesen Begriff wird vieles subsumiert: die Ausrichtung der Aussenpolitik an der Wirtschaftspolitik; der Abbau von Handelshemmnissen; die Förderung der Standortpolitik; die Unterstützung von Firmen, die ins Ausland wollen. Ein Überblick.
Was macht eine Schweizer Firma, wenn sie ins Ausland gehen will? Eine Möglichkeit ist, sich mit Rat und Tat von Osec unterstützen zu lassen, dem Kompetenzzentrum der Schweizer Aussenwirtschaftsförderung. Ein Gespräch mit dem Direktor.
Je internationaler seine Wirtschaft, desto wettbewerbs-fähiger ist die Volkswirtschaft eines Landes. Firmen brauchen maximale Handlungsfreiheit auf ihrem Weg ins Ausland. Ein Plädoyer für mehr Freiheit statt Hilfe.
Was ist die oberste Aufgabe eines Botschafters? Die hohe Politik? Oder soll er sich auch um die Firmen seines Heimatlandes kümmern, die ins Ausland drängen? Ein Rückblick auf 35 Jahre Auslandtätigkeit.
Für ein kleines Land wie die Schweiz ist die Aussenwirtschaftspolitik entscheidend. Um ihr Prestige ist es dennoch nicht gut bestellt. Auf die wachsenden Ansprüche muss reagiert werden. Eine Empfehlung.
Bis 1999 gab es das Bundesamt für Aussenwirtschaft, das Bawi. Mit viel Savoir-faire betrieb es Commercial Diplomacy für die Schweiz. Unter etwas obskuren Umständen wurde es 1999 aufgelöst. Und wer ist nun für diese Politik zuständig? Ein Ausblick auf Alternativen.
Werner Kieser sah Menschen als Fehlkonstruktion aus Knochen und Muskeln. Als junger Mann baute er erste Kraftmaschinen aus Schrott-Eisen. Heute stärken seine weltweiten Kraftstudios Millionen Rücken und mehr. Suzann-Viola Renninger traf ihn in Zürich.
Wo liegt der Sinn moderner Lyrik? Germanist Wolfram Malte Fues antwortet für Felix Philipp Ingold: Der Zugang findet sich dort, wo Wörter ihren gewohnten Gebrauch hinter sich lassen. Fues analysiert die Gedichte «Idyll» und «Oder» und bietet zwei weitere zum Selbstausprobieren.
Gegessen Ist das Leben Schwester oder Beutetier? Und wer oder was sein Held? Ob Poe! Ob Ich! Schön ist erlegt was ragt. Was Erhabenes nämlich nie nicht zuerst. Erst danach trifft die Ohrfeige ein zu grünen zwischen Schläfe und Ohr. Und noch viel später kommt der Wind in wehender Hose