Kapitalismus und Moral
Hochentwickelte Länder sprechen von einer «Krise des Kapitalismus», während freie Märkte anderswo florieren. Doch wirtschaftliche Potenz allein rechtfertigt den Kapitalismus nicht – sein echter Vorteil ist moralischer Natur.
Hochentwickelte Länder sprechen von einer «Krise des Kapitalismus», während freie Märkte anderswo florieren. Doch wirtschaftliche Potenz allein rechtfertigt den Kapitalismus nicht – sein echter Vorteil ist moralischer Natur.
Erica Hänssler und Peter Doppelfeld führen das Theater Stok in Zürich.
Wenn man Zahlungsunfähige nicht Konkurs gehen lässt, zerstört man das System der Marktwirtschaft: 21 Thesen zur Staatsschuldenkrise aus der Feder eines wachen Lesers.
Politik ist die Kunst des Machbaren. Der rhetorische Gag vom «Extremismus in der Mitte» verhindert wieder einmal, mit falschen und fatalen Vorurteilen aufzuräumen: eine Replik von Politikwissenschafter Klaus Schubert.
Vielfalt statt Einigkeit: Gedanken zur Schweizer Medienlandschaft
Die kritische Beurteilung eines alten sozialdemokratischen Anliegens: der Einführung einer Bundeserbschaftssteuer.
Die neuen «Too Big To Fail»-Gesetzte gelten für alle systemrelevanten Unternehmen. Nicht ganz: der Staat, das systemrelevante Unternehmen par excellence, klammert sich aus. Das ist inkonsequent, findet David Dürr.
Haben wir es mit einem Staatsschulden- oder einem Bankenproblem zu tun? Wer kann die Krise treffend deuten: Euro-Rebellen oder Occupy-Aktivisten? Beide, meint Benno Luthiger, aber nicht ohne einander. Denn: die Krisen haben eine gemeinsame Wurzel.
Der rasante Fortschritt sorgt für Risikoaversion und Beharrung auf Hergebrachtem. Was tun gegen diesen Trend? Der Soziologe Thomas A. Becker besichtigt ein populäres Rezept – und gibt unbequeme Antworten.
Das technologische Zeitalter mehrt unseren Wohlstand, treibt aber viele in akzeptierte Unwissenheit zurück. Ein Plädoyer für den kritischen Geist gegen voraufklärerische Geisteszustände.
Den Begriff «Ethik» meidet er, soweit es geht. Wenn es um gute Unternehmensführung geht, führt aber auch für Fredmund Malik kein Weg am richtigen Wertefundament vorbei. Ein Gespräch über Ansprüche, Anreize und Auswüchse der zeitgenössischen Managementlehre.
Sie schreibt die Kolumne in dieser Zeitschrift, auf die wir am öftesten angesprochen werden. Sie ist jung, ambitioniert, diszipliniert und belesen. Und sie hat Mut, wenn sie sich in Zeiten eines modischen Antikapitalismus als «überzeugte Kapitalistin» und «radikale Individualistin» outet: Xenia Tchoumitcheva. Zum Interview erscheint sie perfekt gestylt in einem
Roland Wagner will dem Leben (und den monetären Hinterlassenschaften) seines Onkels auf die Spur kommen. Dieser war einst beim Sexspiel zu Tode stranguliert worden.
Max Scheler hat recht behalten: die heutige Universität ist keine «universitas» mehr, sondern eine Summe von Fachhochschulen. Ganz selbstverständlich und unverfroren tituliert man die Studentenschaft als «Generation Praktikum», weil es niemand mehr wagt, die rigorose Berufsbezogenheit des Studiums in Frage zu stellen. Alle Lernprozesse sind heute riskant, denn auf ihrem