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Aktuelles

Das grosse Platzen

Das grosse Platzen

Drohen Europa und den USA Zustände wie während der Grossen Depression? Der Wirtschaftshistoriker Harold James mahnt zur Vorsicht: die Situation der 2010er Jahre lässt sich nicht einfach mit jener der 1930er Jahre vergleichen. Dennoch können wir aus der Vergangenheit viel lernen.

Mit den Füssen abstimmen

Mit den Füssen abstimmen

Asiens grosse Räume unterscheiden sich tiefgreifend wie Europa, Afrika und der Mittlere Osten zusammen. Ihre unterschiedlichen historischen Erfahrungen mit Migration und Integration prägen heute die Einwanderungs- und Bevölkerungspolitik moderner asiatischer Nationalstaaten.

Gleichberechtigung in Unmündigkeit

Gleichberechtigung in Unmündigkeit

Pünktlich zum Weltfrauentag hat der Kanton Zürich die Besetzung der seit Dezember ausgeschriebenen Stelle für einen «Männerbeauftragten» bekanntgegeben. Diese Art von politischer Gleichstellungsbemühung ist eine veritable Schnapsidee.

Entschleunigung

Entschleunigung

Vielen wird vieles zu schnell zur Last: Augen ermüden, der Körper wird träge, die Reaktionsgeschwindigkeit sinkt. Ältere Menschen fahren langsamer Auto, verlieben sich seltener und meiden Videoclips. Gealterten Gesellschaften geht es ähnlich – in ihnen wächst der Drang nach Entschleunigung.

Schreien, Feilschen, Tauschen

Auf den Marktplätzen dieser Welt wird leidenschaftlich geschrien, geworben, gefeilscht, getauscht. Das Treiben wirkt chaotisch, doch bekommt am Ende jeder, was er will. Darum mögen wir die bekannten Marktplätze vor unserer  Haustür.  Getauscht und gefeilscht wird auch  auf  den  grossen  globalen Märkten. Dennoch trauen viele Zeitgenossen diesen grossen Brüdern nicht.

Von helvetischem Wohlfühlen und brasilianischer Dynamik

Herrn Schweizers Weltzentrum ist Europa. Die mentale Orientierung an den Zuständen in den benachbarten EU-Staaten ist angenehm für ihn. EU-Vergleiche geben die negative  Folie  ab, vor deren Hintergrund Herr Schweizer das eigene Land in umso schönerem Glanz erstrahlen lassen kann. Kritisiert er die Schuldenwirtschaft der EU-Staaten, lobt

Lasst uns ein Steuerparadies werden!

Aussenpolitisch scheint es ein ungemütliches Jahr zu werden für die Schweiz. Die USA setzen im grossen Steuerstreit sichtbar nicht auf Deeskalation. Und auch die EU tut alles, um den Abschluss neuer Steuerabkommen mit der Alpenrepublik zu torpedieren. Hier wie dort wittern die politischen Umverteiler: mit etwas mehr Dreistigkeit und Druck

Sternegucker sind keine  Himmelsstürmer

Sternegucker sind keine Himmelsstürmer

Ich sitze im Flieger von Los Angeles nach New York und habe gerade eine anstrengende Pressekonferenz hinter mir. Zwei Sitze weiter liest ein junger Mann ein Buch: «Überflieger: Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht». Der Autor ist Malcolm Gladwell. Tonnenweise Bücher wurden geschrieben über das, was Menschen angeblich

Zaungäste

Sie erkennen keine Gesichter, nur Rücken, Schultern, Hinterköpfe. Die Plakate sind fern, und manche Worte des Redners verhallen im Rauschen der Bäume. Doch bietet sich von oben die beste Sicht. Niemand kann die Szenerie so gut überblicken wie die beiden Zuschauerinnen von ihrem Ausguck. Farbtupfer in Grün, Blau und Rot

Berner Gehirne, wollt ihr ewig leben?

Der Wissenschafts- und Forschungsstandort Schweiz muss weiter vorankommen. Das Fördern von Bildungsexport und Talentimport gehört zum erklärten Ziel des Bundes. Das Anliegen firmiert neudeutsch unter «brain circulation». Zu diesem Zweck hat das Staatssekretariat für Bildung und Forschung neunzehn Wissenschaftsräte rund um den Globus stationiert und beauftragt, Informationen über die Strategien