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Aktuelles

Das Europa der Menschenrechte

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) wurde nach dem Krieg geschaffen, um die Grundrechte der Bürger zu schützen. Heute greift er unverblümt in die Gesetzgebung seiner Mitgliedstaaten ein. Seine Entscheide wirken willkürlich, wie auch die Schweiz zu spüren bekommt. Was tun?

Hier liegt ein Hund begraben

Simba, das ist meine zehnjährige «Zürcher Sennenhündin». Ebenso alt wie sie ist ihre Beziehung zu ihrem Tierarzt. Doch die ist nun zu Ende – das Zürcher Veterinäramt will es so. Warum? Nun, ab einem Alter von 70 Jahren sind Tierärzte verpflichtet, alle zwei Jahre ihre Fähigkeit zur Führung einer Praxis mit

…der Politikverdrossenheit

Der Verdruss hat in ganz Europa einen neuen Höhepunkt erreicht. Die Bürger fühlen sich verraten und verkauft. Von Politikern und ihren Parteien, denen sie noch vor kurzem voller Zuversicht vertraut und ihre Stimme gegeben haben. Verkauft! In Zypern stehen sie vor geschlossenen Banken, weil sie den Beteuerungen der Politiker, dass

Die Super-EFTA

Die Super-EFTA

Grossbritannien will bald über den Verbleib in der EU abstimmen. Zum Glück. Denn damit öffnet sich ein Zeitfenster für eine neue, von unten herauf gebaute europäische Einigung – für ein Europa mit Schweizer Beteiligung.

Experimentierfreudiges Europa

Experimentierfreudiges Europa

Der starre Nationalstaat in der heutigen Form kann in einer vernetzten Welt immer mehr Probleme nicht mehr lösen. Europa hat das Zeug, sich als Experimentierfeld neuer dynamischer politischer Einheiten zu bewähren. Dafür braucht es freilich Mut – und eine Abkehr von etablierten Institutionen.

Was die Europäer gern vergessen

Als Flüchtling kam der Philosoph Michail Ryklin 2005 aus Russland nach Deutschland. Im Interview erklärt er, was er an Europa schätzt, wie politische Repressionsapparate funktionieren – und warum auch der müde Europäer gut daran tut, seine gesellschaftlichen Freiheiten aktiver zu verteidigen.

Jede (wirklich jede) Idee hat eine faire Chance

Jede (wirklich jede) Idee hat eine faire Chance

Der Kunstbetrieb erschafft sich gerne seine eigene Realität. Das darf er auch und ist sein grosses Privileg. Trotzdem: auch der Kunstbetrieb unterliegt den Gesetzen der Schwerkraft. Das ewige Mantra, den wahren Wert der Kunst an ihrer relativen Randständigkeit zu messen, gleicht dem Versuch, die Gravitation aufzuheben. Es soll deshalb hier

Sinnlicher, engagierter und besser

Nicht nur die Schweizer Wirtschaft profitiert von hochqualifizierten Einwanderern, sondern auch die Literatur. Margrit Zinggeler erklärt, wie man dank ihnen Chur riechen, die Kindheit schmecken, die Liebe ertasten – und mit der Sprache eine völlig neue Heimat erobern kann.