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Aktuelles

«Jedes Wort ist eine Übersetzung»

«Jedes Wort ist eine Übersetzung»

Ist Sprache Heimat? Haben mehrsprachige Autoren mehrere Heimaten? Und was ist das eigentlich, «Chamisso-» oder «Migrations-Literatur»? Die in Budapest geborene Zsuzsanna Gahse übersetzt aus dem Ungarischen, schreibt aber auf Deutsch – und gibt gern Auskunft. Ein Werkstattgespräch.

Elitäre Gymnasialbildung – was sonst?

Ernst Buschor präsentierte in der September-Ausgabe wissenschaftliche Erkenntnisse zur Gymnasialbildung, zog aber die falschen Schlussfolgerungen. Warum weder eine Ausmerzung des Lateins noch Uni-Zulassungsprüfungen aus gesellschaftlicher und volkswirtschaftlicher Sicht sinnvoll sind.

Debatte ohne Ende

Zuwanderung, Bilateralismus, Neutralität: es sind grosse Worte, an denen wir uns am kommenden 17. September abarbeiten werden. Ihnen allen liegt eine noch grössere Frage zugrunde – jene nach dem Selbstverständnis der Schweiz. Wir wollen die Verständigung vorantreiben, die Selbstbilder aufeinandertreffen lassen, und zwar in einer Debatte coram publico mit den Autoren

Publizisten und Unternehmer II

Ich habe das mal untersucht: Die Mainstream-Medien unterscheiden durchaus zwischen Manager und Unternehmer. Der eine denkt kurzfristig, der andere langfristig; der eine denkt nur an sich, der andere auch an seine Leute. Der eine ist ein skrupelloser Opportunist, der andere ein halbwegs verantwortungsvoller Akteur. Der eine ist zum Abschuss

«Aktivismus»

«Aktivismus»

Aktiv ist attraktiv. Ein Mittel gegen den unwirschen Darm heisst deshalb Aktivkohle, Putzmittel wirken aktiv gegen Schmutz, Senioren sind nicht nur vital, sondern auch rundum aktiv, und wer es besonders gut meint, wird proaktiv tätig, agiert also, bevor er aktiv wird, was eigentlich doppelt gemoppelt ist, aber egal: doppelt hält

Die nächste Katastrophe…

Die nächste Katastrophe…

Wer ist für die Klimakatastrophen dieser Welt verantwortlich? Der moderne Mensch, wer denn sonst. Er zerstört die Umwelt, verpestet die Luft, vermüllt die Meere, vergiftet die Atmosphäre. Durch seinen zerstörerischen Lebensstil, seine Konsumwut, seinen Mobilitätswahn. Wenn wir so weitermachen, wird die Erde bald unbewohnbar. Sagen die Klimaexperten. Und predigen uns

Auf zur «neuen Eidgenossenschaft»!

Stärkere EU-Integration oder Abschottung? Das ist nicht die Frage. Es gibt einen dritten Weg: eine «neue Eidgenossenschaft». Sie macht die Schweiz wohlhabender, gerechter und unabhängiger. Sie erhöht die Standortattraktivität. Und sie regelt die Zuwanderung neu. Ein konstruktiver Vorschlag.

Gavrilo Princips Brüder

Wäre der Erste Weltkrieg vermeidbar gewesen, wie Niall Ferguson in diesem Magazin behauptet? Die Weltkriegsforschung streitet sich seit 100 Jahren über historische Details, verliert sich in Mächtepsychologie und vernachlässigt einen Faktor: die Demographie.